Aktuelles
Es besteht Hoffnung

 

Planungen zur Umgestaltung des Wöhrder Sees

Juni 2011

Der Wöhrder See und seine Umgebung soll im Rahmen des Projekts „Wasserwelt“ aufgewertet werden. Über die geplanten Maßnahmen wurde in der Presse ausführlich berichtet. So soll z.B. in Höhe des Sebastianspitals ein zusätzlicher Boulevard für Fußgänger entstehen. Wir begrüßen diese Idee sehr, wird sie doch zu einer deutlichen Konfliktminderung zwischen Fußgängern und Radfahrern beitragen, da die derzeitige Wegbreite für das hohe Fußgänger- und Radfahreraufkommen viel zu schmal bemessen ist.

Doch aus unserer Sicht sollte das Projekt auch genutzt werden, um das Angebot für Radfahrer (und auch für Fußgänger) in diesem Bereich auszuweiten und qualitativ zu verbessern. In einem Schreiben an die Stadt Nürnberg und das Wasserwirtschaftsamt haben wir deshalb unter anderem folgende Vorschläge unterbreitet:

  • Ausreichend Fahrradabstellanlagen bei den neuen Nutzungen Sandstrand und Badebucht, sowie bei der seit einigen Jahren schon vorhandenen gastronomischen Nutzung im Bereich des Norikus

  • Verbreiterung des Weges rund um den Wöhrder See auf 4 m, insbesondere in den Abschnitten Wöhrder Talübergang – Tischtennisplatten und Norikus – Wöhrder Talübergang

  • Geradlinigere Wegführung im Abschnitt Wöhrder Talübergang – Tischtennisplatten abseits von Baumwurzeln

  • Verlegung des Radwegs am Nordufer im Bereich Veilhof wo möglich um ein bis zwei Meter nach Norden, um zukünftige Wurzelaufbrüche zu vermeiden

  • Anpassung der Überdachung unter der Bahnlinie am Nordufer an die Wegbreite, da nach Regenfällen sich hier das Wasser sammelt und der Weg nur in seiner halben Breite genutzt werden kann

  • Beleuchtung des Weges zwischen Gustav-Heinemann-Brücke – Flußstraße am Nordufer der Pegnitz

  • Verbreiterung der Unterführung unter der Flußstraße an der Südostecke des Wöhrder Sees

  • Schaffung einer für Radfahrer befahrbaren Zufahrt zum Weg am Südufer des Wöhrder Sees im Bereich der Gustav-Heinemann-Brücke

  • Geradlinigere Wegführung im Bereich des Norikus

Verbesserung der Situation an der Kreuzung in der südwestlichen Ecke bei den beiden Unterführungen mit den vielen Umlaufsperren: Prüfung, ob eine veränderte Lage eines der Tunnels möglich ist, eine Verlegung des Kreuzungsbereichs weg von den Tunnels oder eine oberirdische Führung des Radverkehrs vom Dürrenhoftunnel zum Nordufer des Wöhrder Sees auf der Konrad-Adenauer-Brücke.

Jens Ott

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Briefe an die Stadt

März 2011

Mit Schreiben an die Stadtverwaltung hat sich der ADFC Nürnberg auch im neuen Jahr wieder für Belange der Radfahrer eingesetzt.

  •    So haben wir den unbefestigten Fahrbahnbelag des Radweges in der Regensburger Straße östlich der Scharrerstraße kritisiert und eine Asphaltierung angeregt. Vom Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) wurde eine Asphaltierung noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt.

  •    Auch hatten wir gebeten, die Radfurtmarkierungen an der Kreuzung Regensburger Str. / Hainstr. / Harsdörfferstr. zu erneuern. Da an dieser Stelle ein hohes Aufkommen von wartenden Fußgängern und Radfahrern vorhanden ist, kommt es leider immer wieder zu Missverständnissen zwischen den beiden Parteien.

  •    Von Radfahrern wurden wir auf die unzureichende Beleuchtung am Zweirichtungsradweg entlang des Stadtparks hingewiesen. Hier haben wir ein Auslichten der Bäume vorgeschlagen, damit die bestehende Straßenbeleuchtung ihren Zweck erfüllen kann.

  •    In der Einmündung der Pirckheimer Str. in die Bayreuther Str. sind im Bereich des Straßenbahngleises größere Unebenheiten entstanden, die die Radfahrer zu Ausweichmanöver zwingen. Eine baldige Beseitigung der Gefahrenstelle wurde in Aussicht gestellt.

  •    Bei der Einmündung der Mohrengasse in den Westtorgraben (Radweg entlang der Westseite der Altstadtmauer) haben sich die Bordsteine gehoben bzw. die Rinnsteine gesenkt, so dass die Stelle mit dem Fahrrad nur langsam und mit kräftigen Schlägen überfahren werden kann. Auch hier haben wir eine baldige Beseitigung der Unebenheiten gefordert.

Jens Ott

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Bessere Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs

November 2010

In seiner Sitzung am 14. Oktober hat der Verkehrsausschuss des Nürnberger Stadtrats eine Rad-/Gehwegverbindung von der Allersberger Straße südlich des Allersberger Tunnels zur Straße Hinterm Bahnhof in Höhe des geplanten Osttunnels beschlossen. 

Sie soll im Zuge des Osttunneldurchstichs realisiert werden. Allerdings steht hierfür noch kein Zeitpunkt fest. Der ADFC begrüßt diese Planung, verbessert sich dadurch doch erheblich die Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs für Radfahrer aus den östlichen Stadtteilen über die Köhnstraße.

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