Aktuelle Meldungen

Wir bringen Sie auf Touren!

Das Tourenprogramm der ADFC-Kreisverbände Nürnberg und Fürth ist erschienen. Alle ADFC-Mitglieder haben ein Exemplar automatisch per Post erhalten. Für alle anderen liegt es im ADFC-Infoladen und bei Fahrradhändlern und bei einigen Kulturläden aus. Natürlich finden Sie alle Touren auch wieder auf unserer Homepage.

Auch dieses Jahr ist für jeden Radfahrer etwas dabei: Egal ob mit dem Rennrad, Mountainbike, Trekkingbike oder einem normalen Alltagsrad. In der Gruppe macht radeln einfach mehr Spaß. Und um den Weg brauchen Sie sich nicht zu kümmern, den haben bereits die Tourenleitenden des ADFC für Sie erkundet.

Natürlich gibt es wieder unsere beliebten Tourenserien, wie die Jahreszeitenroute, das Radeln im Mondschein und die Feierabendtouren in Nürnberg, Fürth, Schwabach und den Landkreisen Nürnberger Land und Roth. Unsere engagierten und kreativen Tourenleitenden haben sich viel Neues einfallen lassen: Fahren Sie mit uns z.B. auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad, zum Dreifrankenstein oder durch „die Hölle“. Insgesamt stehen Ihnen 214 geführte Fahrradausflüge, von gemütlich bis extrem, zur Auswahl, spezielle Events und die Touren befreundeter Vereine noch nicht mal mitgerechnet.

Noch mehr Andrang an der Hallerwiese?

02.03.2014
Im Rahmen des Projekts „Stadt am Fluss“ wurden Überlegungen der Stadt bekannt, den Zugang zur Pegnitz im Bereich der Hallerwiese zu ermöglichen. Doch bereits heute herrscht im Bereich zwischen Kettensteg und Großweidenmühlsteg eine enge Wegsituation, die leider mancherlei Konfliktpotential birgt. Eine Ansiedlung weiterer Aktivitäten in diesem Bereich ohne entsprechende Infrastrukturanpassung kann nur zu weiteren Konflikten führen. Wir haben deshalb Stadt und Fraktionen gebeten, von diesen Plänen Abstand zu nehmen. Stattdessen sollte der schon in den neunziger Jahren beschlossene Plan für einen Durchstich vom Kreuzgassenviertel zum Kontumazgarten auf der Südseite der Pegnitz umgesetzt werden. Dadurch könnte eine Entspannung der Situation an der Hallerwiese erreicht werden.

Radverbindung Südstadt – Altstadt

02.03.2014
Nachdem die Stadt Nürnberg bei der Verlegung der Straßenbahngleise in der Pillenreuther Straße auf Radwege oder Radstreifen verzichtete und als Ersatz auf eine parallel verlaufende Route vom Kopernikusplatz über den Aufseßplatz zum Sterntor verwies, haben wir die Fraktionen gebeten, die Verwaltung beim Wort zu nehmen und diese Verbindung bei der Umgestaltung des ehemaligen Kaufhofareals am Aufseßplatz zu realisieren. Denn wann, wenn nicht jetzt, sollte die Möglichkeit einer solchen Radroute, die das Radfahren über den Aufseßplatz bis zur Wölkernstraße erlauben würde, gesichert werden?

Wege am Wöhrder See

02.03.2014
Im Zuge der Sanierung des Wöhrder Sees soll es auch Umgestaltungen im Uferbereich geben. In einer Vorstudie wurde hierbei auch eine deutliche Verbesserung des Wegenetzes vorgeschlagen, die auf eine Entflechtung des Wegesystems für Fußgänger und Radverkehr abzielte. Ausgerechnet daran soll nun aus Kostengründen gespart werden. Dabei sind die Wege in ihrer Breite und Führung größtenteils nicht auf die starke Nutzung durch Spaziergänger, Radfahrer, Inline-Skater, Nordic-Walking-Gruppen etc. ausgelegt. In einem Brief an das Umweltreferat und die Fraktionen haben wir deshalb um Umsetzung der Vorschläge aus der Vorstudie gebeten.

Umgestaltung des Stadtparks

09.02.2014

Anlässlich der Umgestaltung des Stadtparks hat sich der ADFC Nürnberg mit zwei Anregungen an die Stadtverwaltung gewandt:

  • Anders als im offiziellen Routenplan nutzen viele Radler und Radlerinnen heute den direkten Weg von der Einmündung der Friedenstraße zur Kreuzung mit der Bayreuther Straße über die Brücke in der Mitte des Teiches. Dies ist eigentlich auch sinnvoll, da es nicht nur die direkte Verbindung darstellt, sondern auch manche Konfliktpunkte (Nähe zum Kiosk, Nähe zum Naturspielplatz) umgeht. Diese Strecke sollte deshalb im Zuge des Umbaus so gestaltet werden, dass sie auch zur offiziellen Radroute werden kann.
  • Der Ein- und Ausgang zu dem von einem Künstler gestalteten Kinderspielplatz mit Holzgeräten wurde seinerzeit direkt an den Radweg im Zuge der Ost-West-Querung gelegt (der dort schon lange verlief), was naturgemäß, besser kindgemäß, zu Konflikten führen muss, auch wenn wohl schwere Unfälle bisher zum Glück ausgeblieben sind. Dies blieb auch so, als der Seniorenspielplatz ergänzt wurde. Der Ein- und Ausgang sollte deshalb an den breiten Nord-Süd-Weg verlegt werden, der auch direkt an den Spielplatz grenzt und auf dem es wesentlich weniger Radverkehr gibt.

Die Radroute südlich der „Großen Straße“ muss bleiben!

19.01.2014

Das östliche Langwasser wird bekanntlich durch eine Radroute erschlossen, die an die Wege über die „Große Straße“ anknüpft, Richtung Anette Kolb Straße, dann durch die Unterführung von U-Bahn-Werkstätten und Ringbahn zur Groß-Strehlitzer Straße und weiter zur Salzbrunner Straße und zum Ferdinand-Drexler-Weg führt. Leider wurde vor einiger Zeit beschlossen, den Neubau der Bertolt-Brecht-Schule ausgerechnet über das nördliche Anfangsstück dieser Strecke gleich gegenüber dem Südende der „Großen Straße“ zu bauen, obwohl das Verkehrsplanungsamt unter anderem auf diesen Konflikt hingewiesen hatte.

Zwar versprachen die führenden politischen Kreise, dass die Radroute erhalten bleiben solle, ohne allerdings zu sagen, wie dies funktionieren soll. Im Entwurf für die Änderung des Flächennutzungsplans zu Gunsten dieses Schulneubaus ist zwar noch eine Route quer durch das Schulgelände als Möglichkeit vorgesehen, „optional“ ist aber auch eine – ziemliche eckige - Routenführung  weiter östlich (Richtung Hermann-Thiele-Weg) vorgesehen, die einen weiteren Umweg für den Radverkehr bringen würde; die Auswahl zwischen den „Optionen“ soll wohl vom Ergebnis des Architekten-Wettbewerbs abhängig gemacht werden.

Dem Wunsch des ADFC, im Flächennutzungsplan von vornherein nur die geradlinige Führung durch das Schulgelände vorzusehen, hat die Stadtratsmehrheit leider nicht entsprochen. Der ADFC – und wohl auch einzelne betroffene Bürger und Bürgerinnen aus Langwasser, werden nun  als nächstes noch einmal alle Argumente gegen die verschwenkte, eckige Umwegführung vortragen, wenn der Entwurf für die Änderung des Flächennutzungsplans öffentlich zur Stellungnahme ausgelegt wird.

Entscheidend wird allerdings sein, ob die politische Mehrheit im Stadtrat von der Bereitschaft Abstand nimmt, die geradlinige Führung der Radroute zu opfern, wenn es nach dem Architektenentwurf für den Schulneubau praktisch erscheint.

Fahrplanwechsel bei der Bahn aus Radlersicht betrachtet

15.12.2013

Zum Service des ADFC für seine Mitglieder und die Radfahrer insgesamt zählt auch das Informations­ange­bot hier im Web. Neben Themen wie Fahrradkauf und Fahrradverleih beleuchten wir als Kreis­verband Nürnberg und Umgebung auch die Situation im ÖPNV ganz speziell aus der Perspektive der Region.

Sie planen einen Tagesausflug oder Urlaub und möchten wissen, was hinsichtlich Fahrradmitnahme geht und was nicht? Und was sich in der realen Welt zwischen den beiden Extremen abspielt, d.h. wo die Kapazitäten ausreichen und wo es derzeit noch eng werden kann? Unsere Experten kennen die Si­tu­ation im Detail und erstatten regelmäßig Bericht. Pünktlich zum Fahrplanwechsel stellen wir Ihnen ei­nen Überblick über die Lage im Jahr 2014 bereit. Mehr zum Thema finden Sie in der Rubrik Rad & Bahn.

Noch jeder sechste Radfahrer ohne Licht unterwegs

04.12.2013  Ergebnisse der ADFC-Beleuchtungszählung liegen vor

Die Zahl der Radfahrer, die ohne Licht am Fahrrad unterwegs sind, nimmt erfreulicherweise ab. Der Irrglaube, eine Fahrradbeleuchtung wäre im hellen Stadtgebiet nicht erforderlich, besteht aber offensichtlich weiterhin. Als zunehmend problematisch erweisen sich falsch eingestellte Frontschweinwerfer mit Blendwirkung für den Gegenverkehr.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Fahrradbeleuchtungszählung, die der ADFC Nürnberg im November durchgeführt hat. Weitere Details können Sie unserer Pressemitteilung entnehmen.

Mahnmal für tödlich verunglückte Radfahrerin

Foto: Jens Ott

03.12.2013

Am 28. Oktober kam es an der Kreuzung Gleißbühlstraße / Blumenstraße in Nürnberg zu einem tödlichen Verkehrs­unfall. Eine 44-jährige Radfahrerin, die auf dem Radstreifen in der Gleißbühlstraße geradeaus fuhr, wurde von einem in die Blumenstraße rechtsabbiegenden LKW überfahren. Der Unfall hat nicht nur Radfahrer zutiefst erschüttert.

Die Critical Mass-Bewegung in Nürnberg hat deshalb zusammen mit dem ADFC Nürnberg die aus den USA stammende Idee aufgegriffen, ein weiß gestrichenes Fahrrad („Geisterrad“) als Mahnmal am Unfallort aufzustellen. Neben der Bedeutung als Gedenkstätte sollen „Geisterräder“ auch auf mögliche Gefahrenpunkte hinweisen. Die Fa. Abus hat die Aktion freundlicherweise mit einem Fahrradschloss unterstützt. Mehr Infos zur Aktionsform unter http://de.wikipedia.org/wiki/Ghostbike.

Winterdienst für Radfahrer 2013/2014

Foto: Helmut Rösner

03.12.2013

Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) hat sein Winterdienstkonzept für Radfahrer als PDF-Datei veröffentlicht. In diesem Plan ist ersichtlich, welche Wege im Stadtgebiet Nürnberg für Radfahrer geräumt werden sollen. Die Wege sind dabei in drei Prioritätsstufen eingeteilt: Stufe 1 (Farbe Rot) wird sofort geräumt, Stufe 2 (Grün) direkt im Anschluss (möglichst noch am Tag des Schneefalls) und Stufe 3 (Blau) danach. 

Sollte der Winterdienst nicht wie geplant durchgeführt werden oder wichtige Radrouten im Winterdienstkonzept fehlen, bitten wir um Ihre Rückmeldung. In dringenden Angelegenheiten wenden Sie sich aber bitte direkt an SÖR (Tel. 0911 / 231-7637, Kontaktformular).

Haushaltsberatungen in Nürnberg: Keine stärkere Radverkehrsförderung

03.12.2013

Trotz eines eindringlichen Appells des ADFC an die im Stadtrat vertretenen Parteien wurde der Etat für den Radverkehr bei den städtischen Haushaltsberatungen Ende November nicht erhöht. Entsprechende Anträge der Grünen und der ÖDP wurden von der Mehrheit aus CSU und SPD abgelehnt. Dabei waren noch in der vorhergehenden Sitzung des Verkehrsausschusses Stimmen aus beiden großen Fraktionen für eine finanzielle Verbesserung zu vernehmen gewesen.

Denn der bestehende Etat reicht bei weitem nicht aus, um die Liste an bereits beschlossenen Radwegplanungen abzuarbeiten. Im Gegenteil: Sie wird länger und länger. So sind unter anderem Pläne für die Ansbacher Straße und die Rothenburger Straße dazu gekommen.

Der ADFC hatte des Weiteren argumentiert, dass seit der Erhöhung des Radwegebauetats auf 1 Million Euro ab 2012 ein großer Teil des Etats in Großprojekte fließt (2012: Bahnhofstraße, Dürrenhofstraße; 2013: Äußere Bayreuther Straße) oder in Maßnahmen investiert wird, die zuvor nicht aus dem Radwegebauetat finanziert worden wären (zum Beispiel Sanierung Marienbergpark und Rüblander Ufer; Abstellanlagen Altstadt). Folglich kann in 2013 als einzig nennenswerte realisierte Maßnahme die Anlage des Radstreifens am Laufertorgraben verzeichnet werden.

Der Nationale Radverkehrsplan des Bundesverkehrsministeriums sieht für Städte wie Nürnberg einen Finanzbedarf von 8 bis 12 Euro pro Einwohner und Jahr allein für die Radverkehrsinfrastruktur vor. Nürnberg investiert dagegen derzeit 2 Euro pro Einwohner und Jahr. Die Planungen der Stadt Nürnberg sind hier aufgelistet: Städtische Planungen für 2013.

Radschnellwege-Konzept für die Region Nürnberg

04.11.2013

Radschnellwege sind Radverkehrsverbindungen, die direkt geführt und qualitativ hochwertig Zentrum und Umland miteinander verknüpfen. Die ADFC-Kreisverbände der Region haben ein Konzept für Rad­schnellwege im Großraum Nürnberg - Fürth - Erlangen - Schwabach entwickelt. Der ADFC ruft Poli­tik und Behörden auf, dieses Konzept umzusetzen. Mehr zum Thema finden Sie in der Rubrik Radverkehr.

Radfahrerin tödlich verunglückt

30.10.2013

Am Montag, den 28. Oktober kam es an der Kreuzung Blumenstraße / Gleißbühl­straße in Nürnberg zu ei­nem tödlichen Verkehrsunfall. Eine 44-jährige Radfahrerin, die auf dem Radstreifen in der Gleißbühl­straße geradeaus fuhr, wurde von einem in die Blumenstraße rechtsabbiegenden LKW überfahren.

Der ADFC Nürnberg ist zutiefst erschüttert und in Gedanken bei den Angehörigen der verunglückten Radfahrerin. Auch wenn der genaue Unfallhergang noch nicht rekonstruiert ist, hat der LKW-Fahrer offensichtlich die Radfahrerin nicht gesehen. Um solche Unfälle vermeiden zu helfen, fordert der ADFC seit einiger Zeit die Ausstattung von LKWs mit einem Abbiege- und Bremsassistenten. Mehr Informationen hierzu finden sich unter http://www.adfc.de/ueberlebenstechnik/ueberlebenstechnik.

Tipps zum sicheren Radfahren in der Stadt

Foto: ADFC / Jens Schütte

30.10.2013

Angesichts des tödlichen Verkehrsunfalls hat der ADFC Nürn­berg zusammen mit der Online-Redaktion von Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung elf Tipps zum sicheren Radfahren in der Stadt veröffentlicht. Sie finden diese unter http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/adfc-elf-tipps-zum-sicheren-radfahren-in-der-stadt-1.3249088.

Damit soll keinesfalls zum Ausdruck gebracht werden, dass der Unfall durch ein anderes Verhalten der Radfahrerin hätte vermieden werden können. Vielmehr sollen das Bewusst­sein für kritische Situationen im Straßenverkehr geschärft und Empfehlungen zum richtigen Verhalten gegeben werden.

Fotoaktion gegen das Parken auf Radwegen

7. August 2013

12.09.2013
Wer mit dem Fahrrad im Stadtgebiet unterwegs ist, kennt das Problem: Zugeparkte Radwege! Sie stellen nicht nur ein Hindernis für Radfahrer dar, sondern beeinträchtigen auch die Verkehrssicherheit.
Wir wollen deshalb unter http://www.adfc-nuernberg.de/radverkehr/aktion-radwegparker.html anhand von Fotos dokumentieren, wo es im Nürnberger Straßennetz zu solchen Gefahren und Einschränkungen kommt.

Das kann für die Verkehrspolizei eine Hilfe für zukünftige Kontrollen sein. Zugleich wollen wir in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein schaffen, dass Parken auf Radwegen kein Kavaliersdelikt ist. Hierzu werden wir uns zu gegebener Zeit an die Medien wenden. Und so ganz nebenbei ist das auch eine Möglichkeit, anonym seinen Ärger über Radwegparker loszuwerden.


Schicken Sie uns also bitte Fotos von parkenden Fahrzeugen auf Radwegen oder Radstreifen im Stadtgebiet Nürnberg mit genauer Orts- und Uhrzeitangabe an die Adresse radwegparker(..at..)adfc-nuernberg.de. Bevor wir das Foto dann anonym veröffentlichen, machen wir noch aus rechtlichen Gründen das Kfz-Kennzeichen unkenntlich.

Nürnberg als fahrradfreundliche Kommune

Stellungnahme des ADFC Nürnberg, 11.04.2013

Am Montag, den 8. April, bewertete die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK)“ Nürnberg als fahrradfreundliche Kommune. Diese Bewertung muss aus Sicht des ADFC Nürnberg differenziert betrachtet werden. Wie die AGFK in ihrer Pressemitteilung vom 8. April selbst mitteilt, wurden insbesondere folgende Aspekte positiv bewertet:

  • das Ziel der Stadt Nürnberg, den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr bis zum Jahr 2015 auf 20 % zu steigern,
  • das Fahrradverleihsystem „NorisBike“ mit 74 Stationen,
  • die gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Radverkehrs und
  • Tempo 30 Zonen in zwei Dritteln des Stadtgebietes.

Optimierungsbedarf sieht die AGFK insbesondere in der Radwegführung und der Abstellsituation am Hauptbahnhof in Nürnberg. Der ADFC Nürnberg hofft, dass sich die Stadtspitze das bald zu Herzen nimmt. Das Prädikat „Fahrradfreundliche Kommune“ bedeutet also nicht, dass die gesamte Verkehrsinfrastruktur in Nürnberg den Bedürfnissen der Radfahrer gerecht wird. Offensichtlich wird mit dem Prädikat den Bemühungen der Stadt Nürnberg, insbesondere des Verkehrsplanungsamtes, in den letzten Jahren für bessere Radverkehrsbedingungen Rechnung getragen.

Zuletzt hatte der ADFC-Fahrradklimatest deutlich aufgezeigt, dass Nürnberg Optimierungsbedarf bei vielen Aspekten des Radverkehrs besitzt. 1.152 Radfahrer gaben Nürnberg dabei die Durchschnitts­note 3,89, mit der Nürnberg einen Platz im Mittelfeld belegte. Unter anderem folgende Punkte sind aus Sicht des ADFC Nürnberg wichtig, um Nürnbergs Infrastruktur für Radfahrer freundlicher zu machen:

  • Bessere Erreichbarkeit der Altstadt: aus der Südstadt (Sterntor!), Einfallstraßen öffnen (Äußere Laufer Gasse, Beckschlagergasse, Ludwigstraße)
  • Überdachte Abstellanlagen: Umsetzung des Abstellanlagenkonzept Altstadt vom Januar 2008!
  • Querung des Hauptmarktes: „Fußgängerzone – Radfahrer frei“
  • Mehr + bessere Fahrradparkmöglichkeiten am Hauptbahnhof: Nord- und Südseite!
  • Ausbau der Fahrradwegweisung: Umsetzung des Radroutennetzplans vom Dezember 2006
  • Schließung wichtiger „Radwegelücken“: Fürther Straße, Maximilianstraße, Frankenstraße, Ansbacher Straße
  • Sanierung bestehender Radwege: Münchner Straße, Bayernstraße, Frankenstraße, Altstadtring
  • Schaffung neuer Grünrouten: Freiraumverbindungen (Flächennutzungsplan), Rednitztal

© ADFC Nürnberg 2014

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