Aktuelle Meldungen

Das Winterprogramm 2017/2018 ist erschienen!

Wenn die Tage wieder kürzer werden, bietet auch der ADFC mehr Veranstaltungen an, die drinnen stattfinden. Veröffentlicht sind diese im Winterprogramm, und auf unserer Homepage.

Mit dabei sind wieder die beliebten Vorträge über Radreisen im In- und Ausland. Sie zeigen Kultur, Land und Leute aus Radfahrersicht.
Wer einfache Reparatur- und Wartungsarbeiten an seinem Fahrrad selbst durchführen möchte, wird bei den Technikkursen bestimmt fündig. Aber auch für die, die nicht nur Kette und Schaltung einstellen wollen, gibt es einen passenden Kurs: „Die Kunst des Laufradbaus“.
Und wer meint, dass Radtouren im Herbst und Winter keinen Spaß machen können, sollte bei unseren geführten Radtouren vorbei schauen. Für Mountain-Biker haben wir spezielle Touren im Angebot. Auch Wandertouren finden sich in unserem Programm.
Etwas gemütlicher geht es beim RadlerStammtisch zu, der sich auch im Winter jeden ersten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr im Landbierparadies in der Leipziger Straße 32 (Nähe Nordostbahnhof) trifft.
Daneben bieten wir auch die Fahrradcodierung an und stehen mit unserem Beratungs- und Verkaufsangebot im Infoladen zur Verfügung.
Nutzen Sie unsere Angebote! Wir freuen uns auf Sie!
Winterprogram zum Download:

Alle unsere Radreisevorträge beginnen um 19:30 Uhr

Radreisevortrag im Dezember

Marokkos weiter Süden per Rad

Foto: Thomas Häfner

Mittwoch, 06.12.2017
Thomas Häfner

Veranstaltungsort: Loni-Übler-Haus, Marthastr. 60

Entlang der Palmenoasen des Draa-Tals, durch Sand- und Steinwüsten nahe der algerischen Grenze, in wilde Schluchten des Anti-Atlas, durch die fruchtbare Souss-Ebene, in Serpentinen über den Hohen Atlas und hinein in die quirlige Medina von Marrakesch führt die Radreise von Elke und Thomas.

Thomas Häfner hat für seinen Vortrag einen Trailer erstellt:
https://vimeo.com/240808713

Was brauchen Radfahrer in der Fürther Straße?

Ein Modell für die Zukunft? Grafik: Stefan Sommer

Mit dieser Fragestellung lockten wir interessierte Radlerinnen und Radler zu einem Informations- und Diskussionsabend am 5. Oktober in das Nachbarschaftshaus Gostenhof. Gefolgt waren der Einladung auch der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Nürnberg, Hugo Walser, sowie Vertreter der Stadtratsfraktionen von SPD, ÖDP, Die Guten, des Bürgervereins Gostenhof und der Presse. Im Rahmen einer Präsentation stellten wir zunächst die aktuelle Situation für Radfahrer in der Fürther Straße vor. Der Platz für Radfahrer und auch Fußgänger ist oftmals zu schmal, von Geschäftsauslagen oder der Gastronomie belegt und teilweise auch von Kfz zugeparkt. Das Regelungs-Wirrwarr, auf das Radfahrer treffen, verhindert eine einfache und intuitive Nutzung der Wege. So wechseln sich getrennte Rad-/Gehwege, gemeinsame Rad-/Gehwege, Radwege mit Benutzungspflicht und ohne, für Radfahrer frei gegebene Fußgängerzonen, Radstreifen auf der Fahrbahn mit Straßenabschnitten komplett ohne Radverkehrsanlagen ab. Während man an der einen Kreuzung Vorfahrt hat muss man an der nächsten evtl. wieder Vorfahrt gewähren oder trifft auf eine Ampel. Mehr lesen.

„Fahrradland Deutschland. Jetzt!“

Deutschland soll Fahrradland werden und zwar nicht 2043, sondern jetzt! Deshalb hat der ADFC die Kampagne „Fahrradland Deutschland. Jetzt!“ ins Leben gerufen. Mit dieser Kampagne wollen wir im heißen Wahlkampfsommer auf allen Ebenen für eine echte Verkehrswende streiten – für lebenswertere Städte und eine nachhaltige Mobilität für alle. Dazu haben wir acht politische Forderungen aufgestellt, organisieren Sternfahrten und Veranstaltungen mit Abgeordneten und anderen Entscheidungsträgern. Nun brauchen wir Sie als Unterstützer/-in, um der Kampagne ein größeres politisches Gewicht zu verleihen. Das geht ganz einfach:

1. Auf http://www.radlandjetzt.de gehen
2. Namen eintragen
3. Auf Absenden klicken
4. Fertig!

Auf dieser Seite gibt es auch weitere Informationen zur Kampagne.

Kein besseres Fahrradklima

Was beim meteorologischen Klima längst im Gange ist, ist beim Nürnberger Fahrradklima noch lange nicht in Sicht: ein Klimawandel. Dies bestätigte der Ende 2016 durchgeführte ADFC-Fahrradklimatest, dessen Ergebnisse Anfang Mai präsentiert wurden. Mit der Schulnote 4,1 und dem 24. Platz von 39 Städten über 200.000 Einwohner wurde fast das identische Ergebnis wie beim letzten Fahrradklimatest 2014 erzielt (Note 4,0 und Platz 26 von 39).
Auch bei den Einzelwertungen gab es kaum Veränderungen. Unzufrieden sind Nürnbergs Radfahrerinnen und Radfahrer weiterhin vor allem mit zugeparkten Radwegen (Note 5,3), den Ampelschaltungen für Radfahrer (5,1) und der Führung an Baustellen (5,0). Am besten bewertet wurden dagegen wiederum die Erreichbarkeit des Stadtzentrums (2,9), die öffentlich verfügbaren Fahrräder (2,9) und die für Radfahrer geöffneten Einbahnstraßen (3,0).
Lesen Sie hier weiter…

Neubürgertouren – Nürnberg per Rad entdecken

Lernen Sie Nürnberg mit dem Fahrrad kennen! Egal, ob Sie neu in der Stadt sind oder schon länger hier wohnen: Wir zeigen Ihnen interessante Ziele im Stadtviertel und wie Sie diese mit dem Fahrrad erreichen.

Bei vier verschiedenen gemütlichen Touren lernen Sie unter anderem viele Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Naherholungsgebiete und zum Radfahren geeignete Wege kennen.   Mehr…

Radfahren auf dem Hauptmarkt - ADFC wirbt für ein gutes Miteinander

16.4.2016
Mit dem Fahrrad über den Hauptmarkt radeln – was bisher nicht erlaubt war, wird nun in einer einjährigen Testphase erprobt. Der ADFC Nürnberg wendet sich aus diesem Anlass an die Rad fahrende Bevölkerung und wirbt für ein gutes Miteinander von Fußgängern und Radfahrern.
Seit 15. April können Radfahrer endlich ganz legal vom Obstmarkt an der Frauenkirche und am Schönen Brunnen vorbei zur Waaggasse in Richtung Maxplatz fahren. Jetzt kommt es auch darauf an, was die Radlerinnen und Radler daraus machen. Der ADFC erinnert darum noch einmal daran, dass der Hauptmarkt weiterhin eine Fußgängerzone ist, in der Radfahrer Gäste sind. Fußgänger haben also Vorrang auf dem Hauptmarkt.

Radfahrer dürfen

  • nur mit angepasster Geschwindigkeit radeln,
  • sollten auch mal absteigen wenn’s zu eng wird,
  • dürfen Fußgänger nur mit ausreichendem Abstand überholen und
  • sollten allzeit bremsbereit fahren, denn Fußgänger ändern auch mal plötzlich ihre Richtung.

Dabei ist der ADFC zuversichtlich, dass sich die neue Regelung in der Praxis bewährt. Denn effektiv gehört sie schon bisher zur Lebenswirklichkeit in Nürnberg, was kein Geheimnis ist. Zählungen der Stadt haben über 1.800 Radfahrer täglich ergeben. Diese hohe Zahl zeigt den großen Bedarf für diese Querung. Und angesichts der Tatsache, dass bisher keine größeren Probleme bekannt wurden, zeigt sie auch, dass ein konfliktfreies Miteinander möglich ist.

ADFC-Regionalkarte neu erschienen!

18.03.2016
Von Bamberg bis zum Brombachsee, von Ansbach bis Neumarkt: Die ADFC-Regionalkarte „Nürnberg und Umgebung“ im Maßstab 1:75.000 ist überarbeitet und neu aufgelegt worden. Wie gewohnt, enthält die Karte alle wichtigen Informationen für Radfahrer: Angaben zu Verkehrsbelastung und Oberflächenbeschaffenheit der Wege finden sich genauso in der Karte wie Steigungspfeile. Die in der Region ausgewiesenen Radfernwege sind ebenso verzeichnet wie Tagestouren, die von ADFC-Aktiven empfohlen und ausgearbeitet wurden. Wetterfestes und reißfestes Papier sorgt für eine lange Lebensdauer. Zusätzlich werden die gpx-Tracks der Themenrouten, Radfernwege und Tourenvorschläge zum Download angeboten. Die Karte ist zum Preis von 8,95 EUR auch im ADFC-Infoladen erhältlich.

Zählstelle am Königstorgraben

Foto: Jens Ott

07.09.2015
Seit Ende Juli steht am Radweg entlang der Altstadtmauer zwischen Lorenzer Straße und Hauptbahnhof eine Zählstelle für Radfahrer; die erste in Bayern! Angezeigt wird die aktuelle Zahl der vorbeifahrenden Radfahrer pro Tag, sowie die Gesamtzahl seit Inbetriebnahme. Auch wenn Nürnberg dadurch nicht fahrradfreundlicher wird, so verdeutlicht die Zählstelle doch, dass ein nicht unerheblicher Teil der Nürnberger Bevölkerung das Fahrrad im Alltagsverkehr nutzt.

Radschnellwege in der Metropolregion Nürnberg

30.07.2015
Erfreuliches gibt es zum Thema „Radschnellwege“ zu berichten. Nachdem wir im Herbst 2013 das Thema in die Öffentlichkeit getragen haben und sehr viel positive Resonanz erfuhren, hatte sich die Stadt Nürnberg dem Thema angenommen und die benachbarten Kommunen mit ins Boot geholt. Jüngstes Ergebnis ist die Vergabe einer Machbarkeitsstudie. Ende 2015 / Anfang 2016 sollen dann Ergebnisse über die Realisierbarkeit von Radschnellwegen in der Region vorliegen.

Auch  die Medien berichteten über dieses Thema: in der Presse finden sich zwei Artikel dazu (zur "Radautobahnen in Franken? Schnellwege sind in Planung" und außerdem: "Ampel- und autofrei: Nürnberger soll Radschnellweg bekommen") und auch der Bayerische Rundfunk befasste sich damit in seiner „Rundschau“: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachrichten/pilotprojekt-radschnellwege-vorstellung-100.html.

ADFC Nürnberg jetzt auch auf Facebook

Seit kurzem hat der ADFC Nürnberg eine eigene Präsenz auf Facebook, um noch mehr radbegeisterte Menschen zu erreichen. Hier finden Sie einzelne Hinweise zu Veranstaltungen, Kursen, Radtouren und anderen Angeboten. Darüber hinaus gibt es Verweise auf interessante Artikel aus der Netzwelt rund ums Thema Fahrrad. Alle verbindlichen Informationen finden Sie weiterhin auf unserer Homepage.

Schauen Sie doch mal rein! Auch ein Blick auf die Seiten der anderen Kreisverbände könnte sich lohnen. Kritik, Ideen und Wünsche richten Sie bitte direkt an die Facebookseite oder an die bekannte E-Mail-Adresse des ADFC Nürnberg. Und wenn Ihnen die Seite gefällt, dann setzen sie doch ein Zeichen:
https://www.facebook.com/pages/ADFC-Nürnberg/305218619673033.

Die zehn wichtigsten Maßnahmen für den Radverkehr

28.08.2014

Unter dem Motto „Die zehn wichtigsten Radverkehrsmaßnahmen für Nürnberg“ hat der ADFC Nürnberger Verkehrsteilnehmer zur Abstimmung gebeten. Vier Wochen lang, vom 13. Juli bis 10. August, konnte über 24 wichtige Maßnahmen für den Radverkehr abgestimmt werden. Über 1.000 Mal wurde diese Möglichkeit wahrgenommen. Eine beeindruckende Beteiligung, die das steigende Interesse am Radfahren und seinen Bedingungen in Nürnberg deutlich macht.

Die drei Maßnahmen mit den meisten Stimmen betreffen die Situation am Bahnhofsplatz, die Kreuzungen beim Marientunnel und die Radweglücke in der südlichen Fürther Straße zum Plärrer hin.

Nähere Infos zum Ergebnis der Abstimmung finden Sie auf dieser Seite. Hier finden Sie die Maßnahmen, die die Aktiven des ADFC ausgewählt und zur Abstimmung gestellt hatten.

Nürnberg als fahrradfreundliche Kommune

Stellungnahme des ADFC Nürnberg, 11.04.2013

Am Montag, den 8. April, bewertete die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK)“ Nürnberg als fahrradfreundliche Kommune. Diese Bewertung muss aus Sicht des ADFC Nürnberg differenziert betrachtet werden. Wie die AGFK in ihrer Pressemitteilung vom 8. April selbst mitteilt, wurden insbesondere folgende Aspekte positiv bewertet:

  • das Ziel der Stadt Nürnberg, den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr bis zum Jahr 2015 auf 20 % zu steigern,
  • das Fahrradverleihsystem „NorisBike“ mit 74 Stationen,
  • die gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Radverkehrs und
  • Tempo 30 Zonen in zwei Dritteln des Stadtgebietes.

Optimierungsbedarf sieht die AGFK insbesondere in der Radwegführung und der Abstellsituation am Hauptbahnhof in Nürnberg. Der ADFC Nürnberg hofft, dass sich die Stadtspitze das bald zu Herzen nimmt. Das Prädikat „Fahrradfreundliche Kommune“ bedeutet also nicht, dass die gesamte Verkehrsinfrastruktur in Nürnberg den Bedürfnissen der Radfahrer gerecht wird. Offensichtlich wird mit dem Prädikat den Bemühungen der Stadt Nürnberg, insbesondere des Verkehrsplanungsamtes, in den letzten Jahren für bessere Radverkehrsbedingungen Rechnung getragen.

Zuletzt hatte der ADFC-Fahrradklimatest deutlich aufgezeigt, dass Nürnberg Optimierungsbedarf bei vielen Aspekten des Radverkehrs besitzt. 1.152 Radfahrer gaben Nürnberg dabei die Durchschnitts­note 3,89, mit der Nürnberg einen Platz im Mittelfeld belegte. Unter anderem folgende Punkte sind aus Sicht des ADFC Nürnberg wichtig, um Nürnbergs Infrastruktur für Radfahrer freundlicher zu machen:

  • Bessere Erreichbarkeit der Altstadt: aus der Südstadt (Sterntor!), Einfallstraßen öffnen (Äußere Laufer Gasse, Beckschlagergasse, Ludwigstraße)
  • Überdachte Abstellanlagen: Umsetzung des Abstellanlagenkonzept Altstadt vom Januar 2008!
  • Querung des Hauptmarktes: „Fußgängerzone – Radfahrer frei“
  • Mehr + bessere Fahrradparkmöglichkeiten am Hauptbahnhof: Nord- und Südseite!
  • Ausbau der Fahrradwegweisung: Umsetzung des Radroutennetzplans vom Dezember 2006
  • Schließung wichtiger „Radwegelücken“: Fürther Straße, Maximilianstraße, Frankenstraße, Ansbacher Straße
  • Sanierung bestehender Radwege: Münchner Straße, Bayernstraße, Frankenstraße, Altstadtring
  • Schaffung neuer Grünrouten: Freiraumverbindungen (Flächennutzungsplan), Rednitztal

© ADFC Nürnberg 2017