Aktuelle Meldungen

Geschenk-Ideen für Radfahrer

Wer noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist, sollte mal im ADFC-Infoladen vorbei schauen. So finden sich im Sortiment neben Fahrradkarten und Radtourenführern auch Earbags (praktischer Schutz gegen kalte Ohren) und weitere Accessoires für Radfahrer. Oder wie wäre es mit einer Geschenk-Mitgliedschaft für ein Jahr im ADFC? Oder einem Gutschein für eine Fahrradcodierung?

Wir haben jeden Montag und Mittwoch von 17 - 19 Uhr für Sie geöffnet.
Zwischen dem 24. Dezember und 6. Januar ist der Infoladen geschlossen.

Radreisevortrag am 07.01.2015: Biking the Big Apple - Radfahren in New York

Radeln in der Hauptstadt der Welt? Yes, you can! Wir sehen Bilder von Radtouren zwischen Wolkenkratzern und durch ruhige Wohnviertel, ergänzt durch Infos zur Stadtentwicklung und zur Radverkehrsplanung.

Vortrag von Michael Kirschbaum
Termin:                   Mittwoch, 07. Januar, 19:30 Uhr
Ort:                         Loni-Übler-Haus, Marthastr. 60
Unkostenbeitrag:   5 Euro - ADFC-Mitglieder frei

ADFC Nürnberg jetzt auch auf Facebook

Seit kurzem hat der ADFC Nürnberg eine eigene Präsenz auf Facebook, um noch mehr radbegeisterte Menschen zu erreichen. Hier finden Sie einzelne Hinweise zu Veranstaltungen, Kursen, Radtouren und anderen Angeboten. Darüber hinaus gibt es Verweise auf interessante Artikel aus der Netzwelt rund ums Thema Fahrrad. Alle verbindlichen Informationen finden Sie weiterhin auf unserer Homepage.

Schauen Sie doch mal rein! Auch ein Blick auf die Seiten der anderen Kreisverbände könnte sich lohnen. Kritik, Ideen und Wünsche richten Sie bitte direkt an die Facebookseite oder an die bekannte E-Mail-Adresse des ADFC Nürnberg. Und wenn Ihnen die Seite gefällt, dann setzen sie doch ein Zeichen:
https://www.facebook.com/pages/ADFC-Nürnberg/305218619673033.

Hauptbahnhof: Parkplatzausfahrt entschärft?

03.12.2014

Ende November wurde die Ausfahrt am Kurzzeitparkplatz auf der Nordseite des Nürnberger Hauptbahnhofs umgestaltet. Die Entschärfung dieses Gefahrenpunktes hatte der ADFC Nürnberg schon seit langem gefordert. Bei seiner Online-Umfrage im Sommer zu den wichtigsten Radverkehrsmaßnahmen in Nürnberg belegte diese Stelle den 1. Platz. Nun wird der Rad- und Gehweg im Bereich der Parkplatzausfahrt stark verschwenkt, so dass sich 1 Fahrzeug zwischen Fahrbahn und Radweg aufstellen kann. Von dieser Lösung erhofft man sich, dass der Rad- und Gehweg nun nicht mehr so oft zugestellt wird.

Der ADFC Nürnberg hatte vorab betont, dass es sich bei dieser Maßnahme nur um ein Provisorium handeln kann. Nach einer gewissen Zeit, wenn sichergestellt ist, dass sich die nun realisierte Lösung in der Praxis bewährt, muss die Gestaltung der Radwegführung an die Bedürfnisse der Radfahrer angepasst werden. Für eine etwas längerfristige Lösung sind vor allem weniger starke Verschwenkungen und eine niveaugleiche Führung des Radwegs erforderlich.

Wir bitten deshalb um ihre Rückmeldung: Bewährt sich die nun realisierte Lösung aus Ihrer Sicht?

Licht an? Beleuchtungsaktion mit Polizei

03.12.2014

Um auf die Gefahren des Radfahrens ohne Licht aufmerksam zu machen, hat der ADFC Nürnberg gemeinsam mit der Verkehrspolizei Anfang November in der Nürnberger Innenstadt an der Kreuzung Färberstraße / Frauentorgraben eine Beleuchtungsaktion durchgeführt.

Ca. 75% der Radfahrer ohne Licht hatten gar keine bzw. eine nur teilweise funktionierende Beleuchtungsanlage am Fahrrad. Bei den restlichen Radfahrern war die Beleuchtungseinrichtung defekt. Dabei war den meisten schon bewusst, dass „mit Licht fahren“ vor allem der eigenen Sicherheit dient. Allerdings wird die Gefahr, deswegen in einen Unfall verwickelt zu werden, wohl nicht so hoch eingeschätzt. Auch Radfahrer mit „blendender Wirkung“ (weil der Scheinwerfer falsch eingestellt und die Beleuchtungsstärke extrem hoch ist) wurden auf die davon ausgehenden Gefahren hingewiesen.

Insgesamt passierten 437 Radfahrer die Kontrollstelle. 329 davon waren komplett beleuchtet, 52 nur vorne oder hinten und 56 gar nicht.

Bußgelder für Falschparker zu niedrig!

1.12.2014

Das Zuparken von Radwegen und Radstreifen stellt für Radfahrer mindestens eine Behinderung, oftmals auch eine Gefährdung dar. Der ADFC Nürnberg hatte hierzu vor einem Jahr eine Fotoaktion gestartet, um auf diese Problematik aufmerksam zu machen. Nun setzt sich eine Initiative für die Erhöhung der Bußgelder fürs Falschparken ein und hat eine Online-Petition gestartet: http://clevere-staedte.de/zuparken-teurer-machen. Denn die Bußgelder fürs Falschparken (20 – 35 EUR) liegen in Deutschland 75% unter dem EU-weiten Durchschnitt! Deutschland ist damit Schlusslicht in Europa.

Der ADFC-Bundesverband weist allerdings darauf hin, dass die vorgeschlagenen Erhöhungen um ein Mehrfaches unrealistisch und politisch nicht durchsetzbar sind. Sie stehen außer Verhältnis zu den Bußgeldern im fließenden Verkehr, z. B. für zu schnelles Fahren. Wirkungsvoller ist – neben einer maßvollen Erhöhung – die unmittelbare Beseitigung der konkreten Gefahrenquelle durch Abschleppen des Kfz vom Radweg. Das ist schon heute möglich und belastet die Parksünder neben den Kosten von rund 150 Euro zzgl. Verwaltungsgebühr und Verwarnungsgeld mit sofort spürbaren Unannehmlichkeiten.

Stadträte beim ADFC Nürnberg

Eine Stadträtin und neun Stadträte folgten am 30. September einer Einladung des ADFC zu einem Diskussionsabend unter dem Motto „Kommt ‚Nürnberg steigt auf’ wieder in Fahrt oder steigt Nürnberg ab?“

Hans Luntz zeigte, warum Radstreifen in der Bayreuther Straße nördlich des Rathenauplatzes möglich und nötig sind

Praktische Erfahrungen vermittelte zu Beginn eine kleine Radtour vom Rathaus zur ADFC-Geschäftsstelle in der Heroldstraße.

In der ADFC-Geschäftsstelle wurde dann das Ergebnis der Umfrage über die wichtigsten Maßnahmen zu Gunsten des Radverkehrs präsentiert und über die Verwendung und Höhe der Radwegebaupauschale diskutiert.

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht.

Die zehn wichtigsten Maßnahmen für den Radverkehr

28.08.2014

Unter dem Motto „Die zehn wichtigsten Radverkehrsmaßnahmen für Nürnberg“ hat der ADFC Nürnberger Verkehrsteilnehmer zur Abstimmung gebeten. Vier Wochen lang, vom 13. Juli bis 10. August, konnte über 24 wichtige Maßnahmen für den Radverkehr abgestimmt werden. Über 1.000 Mal wurde diese Möglichkeit wahrgenommen. Eine beeindruckende Beteiligung, die das steigende Interesse am Radfahren und seinen Bedingungen in Nürnberg deutlich macht.

Die drei Maßnahmen mit den meisten Stimmen betreffen die Situation am Bahnhofsplatz, die Kreuzungen beim Marientunnel und die Radweglücke in der südlichen Fürther Straße zum Plärrer hin.

Nähere Infos zum Ergebnis der Abstimmung finden Sie auf dieser Seite. Hier finden Sie die Maßnahmen, die die Aktiven des ADFC ausgewählt und zur Abstimmung gestellt hatten.

Pressemitteilung: Mehr Rücksicht bitte!

05.05.2014

ADFC wirbt für ein freundliches Miteinander im Straßenverkehr

Der Frühling ist schon vor einiger Zeit angebrochen und mit ihm sind auch wieder viele Radfahrer in Nürnberg unterwegs. Nicht nur in der Freizeit, sondern immer mehr auch im Alltag auf dem Weg in die Arbeit, in die Schule oder zum Einkaufen. Doch der Platz in der Stadt ist oft eng bemessen und so kommt es immer wieder zu kritischen Situationen im Straßenverkehr, bei denen Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Aus diesem Grund bittet der ADFC um gegenseitige Rücksichtnahme und wendet sich insbesondere mit folgenden Hinweisen an die einzelnen Verkehrsteilnehmer

Download der kompletten Pressemitteilung: Mehr Rücksicht bitte!

Radschnellwege-Konzept für die Region Nürnberg

04.11.2013

Radschnellwege sind Radverkehrsverbindungen, die direkt geführt und qualitativ hochwertig Zentrum und Umland miteinander verknüpfen. Die ADFC-Kreisverbände der Region haben ein Konzept für Rad­schnellwege im Großraum Nürnberg - Fürth - Erlangen - Schwabach entwickelt. Der ADFC ruft Poli­tik und Behörden auf, dieses Konzept umzusetzen. Mehr zum Thema finden Sie in der Rubrik Radverkehr.

Fotoaktion gegen das Parken auf Radwegen

7. August 2013

12.09.2013
Wer mit dem Fahrrad im Stadtgebiet unterwegs ist, kennt das Problem: Zugeparkte Radwege! Sie stellen nicht nur ein Hindernis für Radfahrer dar, sondern beeinträchtigen auch die Verkehrssicherheit.
Wir wollen deshalb unter http://www.adfc-nuernberg.de/radverkehr/aktion-radwegparker.html anhand von Fotos dokumentieren, wo es im Nürnberger Straßennetz zu solchen Gefahren und Einschränkungen kommt.

Das kann für die Verkehrspolizei eine Hilfe für zukünftige Kontrollen sein. Zugleich wollen wir in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein schaffen, dass Parken auf Radwegen kein Kavaliersdelikt ist. Hierzu werden wir uns zu gegebener Zeit an die Medien wenden. Und so ganz nebenbei ist das auch eine Möglichkeit, anonym seinen Ärger über Radwegparker loszuwerden.


Schicken Sie uns also bitte Fotos von parkenden Fahrzeugen auf Radwegen oder Radstreifen im Stadtgebiet Nürnberg mit genauer Orts- und Uhrzeitangabe an die Adresse radwegparker(..at..)adfc-nuernberg.de. Bevor wir das Foto dann anonym veröffentlichen, machen wir noch aus rechtlichen Gründen das Kfz-Kennzeichen unkenntlich.

Nürnberg als fahrradfreundliche Kommune

Stellungnahme des ADFC Nürnberg, 11.04.2013

Am Montag, den 8. April, bewertete die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK)“ Nürnberg als fahrradfreundliche Kommune. Diese Bewertung muss aus Sicht des ADFC Nürnberg differenziert betrachtet werden. Wie die AGFK in ihrer Pressemitteilung vom 8. April selbst mitteilt, wurden insbesondere folgende Aspekte positiv bewertet:

  • das Ziel der Stadt Nürnberg, den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr bis zum Jahr 2015 auf 20 % zu steigern,
  • das Fahrradverleihsystem „NorisBike“ mit 74 Stationen,
  • die gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Radverkehrs und
  • Tempo 30 Zonen in zwei Dritteln des Stadtgebietes.

Optimierungsbedarf sieht die AGFK insbesondere in der Radwegführung und der Abstellsituation am Hauptbahnhof in Nürnberg. Der ADFC Nürnberg hofft, dass sich die Stadtspitze das bald zu Herzen nimmt. Das Prädikat „Fahrradfreundliche Kommune“ bedeutet also nicht, dass die gesamte Verkehrsinfrastruktur in Nürnberg den Bedürfnissen der Radfahrer gerecht wird. Offensichtlich wird mit dem Prädikat den Bemühungen der Stadt Nürnberg, insbesondere des Verkehrsplanungsamtes, in den letzten Jahren für bessere Radverkehrsbedingungen Rechnung getragen.

Zuletzt hatte der ADFC-Fahrradklimatest deutlich aufgezeigt, dass Nürnberg Optimierungsbedarf bei vielen Aspekten des Radverkehrs besitzt. 1.152 Radfahrer gaben Nürnberg dabei die Durchschnitts­note 3,89, mit der Nürnberg einen Platz im Mittelfeld belegte. Unter anderem folgende Punkte sind aus Sicht des ADFC Nürnberg wichtig, um Nürnbergs Infrastruktur für Radfahrer freundlicher zu machen:

  • Bessere Erreichbarkeit der Altstadt: aus der Südstadt (Sterntor!), Einfallstraßen öffnen (Äußere Laufer Gasse, Beckschlagergasse, Ludwigstraße)
  • Überdachte Abstellanlagen: Umsetzung des Abstellanlagenkonzept Altstadt vom Januar 2008!
  • Querung des Hauptmarktes: „Fußgängerzone – Radfahrer frei“
  • Mehr + bessere Fahrradparkmöglichkeiten am Hauptbahnhof: Nord- und Südseite!
  • Ausbau der Fahrradwegweisung: Umsetzung des Radroutennetzplans vom Dezember 2006
  • Schließung wichtiger „Radwegelücken“: Fürther Straße, Maximilianstraße, Frankenstraße, Ansbacher Straße
  • Sanierung bestehender Radwege: Münchner Straße, Bayernstraße, Frankenstraße, Altstadtring
  • Schaffung neuer Grünrouten: Freiraumverbindungen (Flächennutzungsplan), Rednitztal

© ADFC Nürnberg 2014

Ihre Spende für den ADFC-Landesverband Bayern