Newsletter Mai 2021
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Übersicht
>   Liebe ADFC-Mitglieder, liebe Radfahrer*innen,
>   Ringdemo an Christi Himmelfahrt (der Radentscheid radelt wieder!)
>   Bleibe auf dem Laufenden - abonniere unsere Social-Media-Kanäle
>   Mach mit bei SimRa: Sicherheit im Radverkehr
>   Studenten*innen aufgepasst! Auf kurzen Wegen durch Nürnberg (Radtour)
>   Ganz konkret: Radständer für Gostenhof: ePartizipation ab 3. Mai
>   Lastenradparkplätze melden
>   Lastenrad Johanna ist da!
>   Podcast Horch amol: OB König zum Frankenschnellweg und Radfahren
>   Aktionstag der Polizei: „sicher.mobil.leben Radfahrende im Blick“
>   Autos runter vom Radweg: Flyern gegen Falschparker
>   Beuthener Straße: Hilft hier nur „Geduld“?
>   Ziegelsteinstraße: Radstreifen-Lücke zeitnah schließen
>   Fortschreibung von „Nürnberg steigt auf“ im Runden Tisch Radverkehr
>   Bauvereinstraße: Tempo 30 und in beide Richtungen befahrbar
>   Mitmachen: Befragung zum Radfahren in Straßen mit Straßenbahnschienen
>   Autostadt Nürnberg?
>   Wo hakt's? Mängel-Melder Nürnberg
>   Alle Jahre wieder: „Mit dem Rad zur Arbeit“ geht wieder los
>   „Platz da für die nächste Generation!“ Die Kidical Mass erobert den Deutschen Fahrradpreis 2021
>   Du willst eine Verkehrspolitik ohne Autofokus? Dann auf zur Mobilitätsumfrage
>   Freiwillige vor: Wir suchen "Fahrrad-Tätowierer*innen"
>   Wir sind erreichbar, aber nicht zu besuchen!
>   Fürth: Mapathon – es geht weiter!
>   Klimaschutzkonferenz – Verkehr in Fürth am 7. Mai 2021
>   Lauf: Rad-Demo brachte den Autoverkehr ins Stocken
>   ADFC-Termine in Nürnberg
>   ADFC-Termine in Fürth
>   ADFC-Termine GPS-Gruppe
>   ADFC-Aktivitäten in Schwabach
>   ADFC-Aktivitäten im Nürnberger Land
>   Radler-Treff im Landkreis Roth
Liebe ADFC-Mitglieder, liebe Radfahrer*innen,

dieses Corona nervt langsam doch. Wegen der gerade eingeführten „Bundesnotbremse“ können wir einstweilen keine Radtouren durchführen, zumindest solange der „Inzidenzwert“ über 100 liegt, was leider derzeit in Nürnberg und Fürth sehr deutlich der Fall ist. Deshalb informieren wir im Tourenportal spätestens einige Tage vor den geplanten Radtouren, ob sie auf einen anderen Termin verlegt oder komplett abgesagt werden und ob es eventuell eine Empfehlung zum Radeln „auf eigene Faust“ gibt. Denn Fahrradtouren allein, mit einer weiteren Person oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes sind ja möglich. Laut Bundesministerium für Gesundheit gelten die Regeln der „Bundesnotbremse“ bis 30. Juni 2021, sofern sie nicht vorher ausdrücklich aufgehoben werden…. Bei einer Inzidenz von unter 100 gelten dann die Spielregeln des Freistaats Bayern. Und über 100 auch, wenn Bayern strenger als Bund ist… Da heißt es flexibel sein und eben einfach doch schöne Touren planen - auch wenn diese dann erst nächstes Jahr Wirklichkeit werden können.

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 Foto: Nicola Mögel
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Ringdemo an Christi Himmelfahrt (der Radentscheid radelt wieder!)

Am Donnerstag, 13. Mai 2021, radelt der Radentscheid Nürnberg wieder (Link). Die angemeldete und genehmigte Raddemo startet um 11 Uhr am Volksfestplatz. Mit der gemeinsamen Ausfahrt erinnern die Teilnehmenden die Politik und die Verwaltung daran, dass der Mobilitätsbeschluss am 7. Mai bereits vor 100 Tagen unterschrieben wurde: Sie wollen Taten sehen.

Bei der Demo gelten eine Maskenpflicht und die AHA-Regeln.

> Alle Informationen zur Demo hier
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 Collage: Klementyna Stipp
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Bleibe auf dem Laufenden - abonniere unsere Social-Media-Kanäle

Fahrradpolitischer Austausch, tagesaktuelle Nachrichten aus der regionalen Fahrradwelt, spannende Veranstaltung und viel mehr findest du auf den Social-Media-Kanälen des ADFC Nürnberg auf Instagram, Twitter und Facebook. Abonniere unsere Kanäle!

Instagram: instagram.com/ADFC_Nuernberg
Facebook: fb.me/ADFCnuernberg
Twitter: twitter.com/ADFC_Nuernberg

Hast du Fragen, Anregungen oder Informationen, die du uns gerne mitteilen willst, schreibe uns eine Nachricht an: social-media@adfc-nuernberg.de

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 Collage: SimRa (Robin Mannetstätter)
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Mach mit bei SimRa: Sicherheit im Radverkehr

Die durch das Forschungsprojekt des Einstein Center Digital Future an der TU Berlin entwickelte App #SimRa zeichnet automatisch plötzliche Brems-, oder Ausweichmanöver auf. Ebenso kannst du nach deiner Fahrt markieren, ob und wo Beinaheunfälle stattgefunden haben, sowie diese kommentieren. Die anonymisierten und pseudonymisierten Daten werden in Berlin zentral gesammelt und anschließend in einer Karte dargestellt. So lassen sich die gefährlichsten Stellen in Nürnberg aufdecken, aber auch die Hauptstrecken herausfinden auf denen geradelt wird. Wir sind Ansprechpartner für die Region Nürnberg und wollen mit den Daten eine Verbesserung der aktuellen Situation erreichen.

> Mehr Informationen zu SimRa
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 Collage: KHG Nürnberg
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Studenten*innen aufgepasst! Auf kurzen Wegen durch Nürnberg (Radtour)

In zwei Stunden zeigen wir dir, wie du Hochschulstandorte, Freizeit-Hotspots und weitere Top-Locations für junge Menschen in Nürnberg problemlos mit dem Fahrrad erreichen kannst. Wir fahren auf möglichst verkehrsarmen Straßen, zeigen dir schnelle Abkürzungen und tauschen uns zu angesagten Events und Initiativen in Nürnberg aus. Die Tour findet in Kooperation mit der KHG Nürnberg am 6. Juni 2021 auf englisch (14-16 Uhr) und am 11. Juni 2021 auf deutsch (17-19 Uhr) statt.

Anmeldung nur für Studierende bis zum 3. Juni 2021 an: mail@khg-nuernberg.de

> Zur Anmeldung
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 Foto: Verkehrsplanungsamt Stadt Nürnberg
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Ganz konkret: Radständer für Gostenhof: ePartizipation ab 3. Mai

Mehr Fahrradständer - oder überhaupt mal welche. Die Stadt rühmt sich, im Rahmen der Radverkehrskampagne „Nürnberg steigt auf“ das Projekt Radständer für die Stadtteile im Jahr 2013 gestartet zu haben. Im Rahmen dieses Projektes sind seither 2.200 neue Abstellplätze für Fahrräder entstanden. Unabhängig vom Projekt wurden darüber hinaus bislang jährlich rund 200 Radständer stadtweit errichtet. Im Mobilitätskonzept vom Januar 2021 steht, dass jährlich 1.000 Radständer dazukommen sollen.

Jetzt geht es um Radständer in Gostenhof und in der Rosenau. Bislang stehen rund 950 Radständer in diesem Gebiet zur Verfügung. Dem gegenüber wurden knapp 650 Fahrräder im öffentlichen Raum gezählt, für die keine Radständer zur Verfügung stehen.

Beteiligt euch. Die Verwaltung hat Standortvorschläge erarbeitet, die im Internet veröffentlicht werden. Vom 3. bis 31. Mai 2021 könnt ihr die Vorschläge kommentieren und am besten selbst eure Standortwünsche in einer interaktiven Karte eintragen.

> Ab 3. Mai geht es hier zur Onlinebeteiligung
Lastenradparkplätze melden

Du kennst einen Autoparkplatz, der sich hervorragend als Fahrrad- und vor allem Lastenradparkplatz eignet? Nach dem Ende Januar verabschiedeten Mobilitätskonzept für Nürnberg dürfen Fahrradparkplätze, "nicht auf Kosten der Flächen für den Fußverkehr oder den ÖPNV" gehen. Also müssen auch Autoparkplätze umgewidmet werden. Wenn du einen Autoparkplatz als Lastenradparkplatz vorschlagen möchtest, schreibst du an info@lastenradfueralle.de oder meldest deinen Vorschlag (ab 3. Mai).

> Ab 3. Mai kannst du hier deinen Vorschlag melden
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 Lastenrad Johanna Foto: Lastenradfüralle.de
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Lastenrad Johanna ist da!

Das Lastenrad Johanna kann ab sofort über Lastenradfüralle.de gebucht und beim Fahrradladen Die Pumpe ausgeliehen werden. Johanna sucht noch eine*n Fahrradpatin. Aufgabe: Johanna pflegen und notwendige Reparaturen rechtzeitig erkennen, damit sie uns lange erhalten bleibt. Interessierte gerne melden bei sdgs@bluepingu.de

Herstelle: Radkutsche (DE)
Modell: Rapid, Long John
E-Antrieb: Pedelec 25
Zuladung: 200 kg (inkl. Fahrer)

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 OB Markus König (Stadt Nürnberg)
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Podcast Horch amol: OB König zum Frankenschnellweg und Radfahren

Oberbürgermeister Marcus König (CSU) spricht im Podcast "Horch amol" von nordbayern.de unter anderem über den geplanten Ausbau des Frankenschnellwegs, Mobilität und die Zukunft der Innenstadt. NN-Chefredakteur Michael Husarek fragt: "Warum ist der Oberbürgermeister beim Thema Frankenschnellweg so stur?" Schließlich wurde gerade von den Mitgliedern des Bund Naturschutzes der vom BN-Vorstand mit der Stadt ausgehandelte Kompromiss mit einer Mehrheit von 57 Prozent abgelehnt. Die Entwicklung in der Innenstadt sieht der OB mit Sorge. Aus seiner Sicht sollte es das Ziel der Stadt sein, die Aufenthaltsqualität deutlich zu steigern. Unter anderem dadurch, dass die Kultur und die Schönheit der Altstadt herausgestellt und dem Leerstand kreativ begegnet wird.

> Podcast Horch amol vom 14. April 2021
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 Foto: Uschi Deinzer
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Aktionstag der Polizei: „sicher.mobil.leben Radfahrende im Blick“

Die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben Radfahrende im Blick“ startet am 5. Mai 2021 um 6 Uhr und endet um 24 Uhr. An der Verkehrssicherheitsaktion beteiligen sich bundesweit der Deutsche Verkehrssicherheitsrat, die Deutsche Verkehrswacht, der ADFC und der ADAC. Ziel des Aktionstages ist eine nachhaltige Reduzierung der Anzahl der getöteten und schwerverletzten Radfahrer durch Maßnahmen der Verkehrsüberwachung und der Verkehrsunfallprävention. „Zudem soll eine Steigerung der Normentreue aller Verkehrsteilnehmer in Bezug auf den Radverkehr erreicht werden.“, so das Verkehrssicherungsmanagement der Polizei. Konkret geht es um die Themen Sichtbarkeit, Rotlichtfahrten, Ablenkung, Alkohol und Drogen, Fahrradschutzstreifen, Vorsicht beim Abbiegen, Parität, Parkverbote und Abstand beim Überholen.

Autos runter vom Radweg: Flyern gegen Falschparker

A propos zugeparkte Radwege: Bei unserem Aktionswochenende gegen Radwegparken flyern wir vom Freitag, 18. bis Sonntag, 20. Juni 2021 Falschparker*innen. Ab Ende Mai könnt ihr in der ADFC-Geschäftsstelle in der Heroldstraße 2 (Nordstadt beim Schöller) montags und mittwochs zwischen 17-19 Uhr die passenden PostIt-Karten abholen. Klebt diese dann - in Eigenregie - am Aktionswochenende in eurem Stadtviertel oder bei Radtouren auf die falsch geparkten Autos und macht am besten von den Highlights noch ein Foto. Be-flyert werden Autos, die auf einem Rad- oder Fußweg parken, knapp vor Kreuzungen und Einmündungen im Verlauf von Radrouten oder zu nah in der Kurve stehen.

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 Foto: Hermann Roß
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Beuthener Straße: Hilft hier nur „Geduld“?

Im April berichteten wir: In der Beuthener Straße muss jetzt etwas passieren. Wenn Amazon sein Depot auf dem ehemaligen Grundig-Gelände und die Firma Hoffmann ihr Hochregallager am Ende der Poststraße noch in diesem Jahr eröffnen, wird dort der LKW- und Sprinter-Verkehr zunehmen. Darum hatte der ADFC die Stadt um eine schnelle Schließung der Radweglücke zwischen Gleiwitzer Straße und Hans-Kalbstraße gebeten.

Im Antwortschreiben stimmt die Stadt zu, dass Handlungsbedarf besteht. Konkret heißt es allerdings: „… kann die Planung für die Beuthener Straße jedoch erst in ein bis zwei Jahren angegangen werden. Bis dahin bitten wir Sie noch um Geduld.“ Aber hilft das weiter? Die LKWs und Sprinter werden sich nicht bis 2024 o.ä. gedulden, bis sie in die Beuthener Straße einbiegen. In einem weiteren Schreiben haben wir darum angeregt, provisorische Maßnahmen zu ergreifen, wie Schutzstreifen zu markieren. Wenn solche Maßnahmen den Kfz-Verkehr etwas beeinträchtigen, müsste der auch „um etwas Geduld“ gebeten werden.

> Schreiben ADFC zur Beuthener Straße
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 Hier fehlt der Radstreifen Foto: Albrecht Steindorff
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Ziegelsteinstraße: Radstreifen-Lücke zeitnah schließen

In der Ziegelsteinstraße fehlen zwischen Äußerer Bayreuther Straße und Carl-Schurz-Straße auf der Nordostseite noch die Radstreifen. Pläne dafür wurden schon 2018 bzw. 2015 beschlossen. Trotzdem wurde der Bau, der schon für 2020 im Bauprogramm stand, auf 2022 ff. verschoben. Hauptgrund soll sein, dass vorher noch Grunderwerb nötig sei, was noch nicht geklappt hat. Genau genommen muss für den Radstreifen aber gar kein Grund erworben werden. Der ist nur nötig, damit die Parkplätze, die sich heute dort befinden, näher an die Häuser herangerückt werden können. Darum hat der ADFC vorgeschlagen, jetzt einfach den Radstreifen anzulegen. Die Parkplätze würden dann vorübergehend entfallen, bis der Grund erworben ist. Das ist zumutbar, denn als hier noch eine Straßenbahnhaltestelle war, gab es auch weniger Parkplätze als jetzt.

> Schreiben des ADFC zur Ziegelsteinstraße
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 Verkehrsplanungsamt - Fortschreibung "Nürnberg steigt auf"
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Fortschreibung von „Nürnberg steigt auf“ im Runden Tisch Radverkehr

2009 hatte Nürnberg die sog. Radverkehrsstrategie „Nürnberg steigt auf“ beschlossen. Das damit verfolgte Ziel, den Radverkehrsanteil bis 2013 auf 20% zu steigern, wurde deutlich verfehlt. Seit 2018 laufen daher die Arbeiten an einer Neufassung des Strategie-Papiers. Im „Runden Tisch Radverkehr“ werden seit Anfang des Jahres sog. „Steckbriefe“ zu Themen wie z. B. „Radvorrangrouten“, „Fahrradstraßen“ oder auch „Winterdienst“ und „Unterhalt von Radwegen erarbeitet. Dabei kommen auch Themen zum Zuge, die im Mobilitätsbeschluss nicht enthalten sind bzw. im Radentscheid aus rechtlichen Gründen nicht angesprochen werden konnten. Der ADFC hat z.B. die Themen Ampeln („Lichtsignalanlagen“) und „Brücken und Unterführungen“ eingebracht. Ende des Jahres soll der Prozess abgeschlossen sein.

> Runder Tisch Radverkehr
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 z. Zt. eher was für Mutige: Radeln gegen die Einbahnstraße in der Bauvereinstraße Foto: Albrecht Steindorff
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Bauvereinstraße: Tempo 30 und in beide Richtungen befahrbar

Nach Sanierung und Umbau der Konrad-Adenauer-Brücke (Wöhrder Talübergang) einschließlich einiger neuer Radstreifen folgt jetzt die Verkehrsberuhigung im nördlich anschließenden Bereich: die Bauvereinsstraße ist jetzt Tempo-30-Zone und für den Radverkehr in beide Richtungen frei gegeben, für den Autoverkehr bleibt sie teilweise Einbahnstraße. Damit könnte es für manche überflüssig werden, den noch im Fahrrad-Stadtplan verzeichneten Umweg über Hohfeder- und Felseckerstraße und den Weg an der Bartholomäusschule zu nehmen. Aber Vorsicht insbesondere beim bergab radeln: in der Bauvereinsstraße gilt jetzt rechts vor links, die Georg-Strobel-Straße und die Zwingerstraßen haben jetzt Vorfahrt!

Wie bei vielen Einbahnstraßen, die für Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet wurden, gibt es z. Zt. Probleme mit Parkern, die das Fahren gegen die Richtung des Autoverkehrs erschweren oder auch unmöglich machen. Die kommunale Verkehrsüberwachung soll verstärkt zur Kontrolle hingeschickt werden. Über Erfahrungsberichte freuen wir uns. Das gilt auch für die Bartholomäusstraße, die ebenfalls nur noch teilweise Einbahnstraße ist. Gibt es etwa Auswirkungen auf die Zufahrt zum Wöhrder See am Schulgebäude?

> Erklärung der Stadt zum neuen Verkehrssystem
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 Foto: Bettina Klose
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Mitmachen: Befragung zum Radfahren in Straßen mit Straßenbahnschienen

Immer wieder kümmert sich auch die Wissenschaft um das Radfahren. An der TU Dresden (Fakultät Psychologie) wird jetzt eine Befragung zu Radfahren und Straßenbahnschienen durchgeführt. Es geht um Strecken, die noch im Betrieb sind und keinen eigenen Gleiskörper haben, in Nürnberg sind das etwa die Johannis-, Scheurl- und Pirckheimerstraße oder auch Allersberger, Landgraben-, Schweigger-, Wölckern- oder Harssdörfer Straße. Dort zwingen Falschparker*innen immer wieder in den Gleisbereich. Die Online-Befragung läuft bis zum 3. Juni 2021, dauert etwa 10-15 Minuten und ist unter:

> Hier geht es zur Online-Befragung
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Autostadt Nürnberg?

„Warum geht das in Nürnberg nur so zäh voran?“ Das fragen sich immer wieder viele, die sich mit Radverkehr beschäftigen. Eine Teilantwort bietet die Studie „Städte in Bewegung“ aus dem Projekt „Agora Verkehrswende“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, DLR (Danke an den VCD für den Hinweis): Nürnberg hat unter den deutschen „Metropolen“ den zweitniedrigsten Anteil „autofreier Haushalte“ (38% gegenüber z.B. 51% in Berlin). Da zudem 10% der Haushalte zwei oder mehr Autos haben (3. Platz bei der „Mehrfachmotorisierung“), hat Nürnberg die höchste Pkw-Dichte unter den Metropolen: 398 Pkw pro 1.000 Einwohner. Und so hat Nürnberg dann eben mit 32% den höchsten Autoanteil bei den zurückgelegten Wegen und mit 14% Fahrrad-Anteil den zweitniedrigsten Wert unter den Metropolen. Es gibt viel zu tun in Nürnberg!

 

> Studie „Städte in Bewegung“
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 Mängelmelder der Stadt Nürnberg
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Wo hakt's? Mängel-Melder Nürnberg

Die Stadt Nürnberg hat mit ihrem Mängel-Melder ein Onlinetool, bei dem Schlaglöcher, Baustellenhindernisse oder größere Dreckmengen auf der Straße gemeldet werden können. Die Kümmerer hinter der Internetseite versprechen: „Egal, ob Sie von unterwegs oder von zu Hause schreiben: Wir kümmern uns um Ihr Anliegen!“

> Mängel melden beim Mängel-Melder
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 Mit dem Rad zur Arbeit
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Alle Jahre wieder: „Mit dem Rad zur Arbeit“ geht wieder los

Die AOK-Mitmachaktion in Kooperation mit dem ADFC „Mit dem Rad zur Arbeit“ startet am 1. Mai und läuft bis zum 31. August 2021. #MdRzA ist auch dieses Jahr wieder flexibel: Wenn nötig, wird der Aktionszeitraum an die Gegebenheiten angepasst, wie es sich im Vorjahr bereits bewährt hat. Und auch in diesem Jahr gilt: Fahrten rund ums HomeOffice zählen! Kolleginnen und Kollegen können zur gegenseitigen Motivation auch ein virtuelles Team bilden. Es radelt natürlich weiterhin jeder seine eigene Strecke. Falls kein Team zustande kommt, wird als Einzelteilnehmende geradelt. 

> Alle Infos finden sich hier
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 Grafik: ADFC
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„Platz da für die nächste Generation!“ Die Kidical Mass erobert den Deutschen Fahrradpreis 2021

Das Kidical Mass Aktionswochenende „Platz da für die nächste Generation!“ hat den ersten Platz beim Deutschen Fahrradpreis 2021 in der Kategorie Kommunikation gewonnen. 

Im September 2020 demonstrierten mehr als 22.000 kleine und große Radfahrende in über 100 Städten in ganz Deutschland, darunter auch in Nürnberg, und darüber hinaus für fahrrad- und kinderfreundliche Städte. Die Kidical Mass hat die Vision, dass sich Kinder und Jugendliche sicher und selbständig mit dem Fahrrad bewegen können. Sie gibt den Kindern eine Stimme im Verkehr, zeichnet ein positives Zukunftsbild, vernetzt und mobilisiert Alt und Jung über die Grenzen der Radszene hinaus.

> Yeah, die Kidical Mass hat gewonnen
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Du willst eine Verkehrspolitik ohne Autofokus? Dann auf zur Mobilitätsumfrage

Zusammen mit dem ADAC Südbayern hat das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr eine Umfrage zum Mobilitätsverhalten gestartet. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bayern kritisiert die Befragung als einseitig und tendenziös. Um zu zeigen, wie viele Menschen sich eine andere als die autozentrierte Mobilität wünschen, ruft der Fahrrad-Club bayerische Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf.

> Hier geht es zur Teilnahme an der Mobilitätsumfrage
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 Foto: ADFC
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Freiwillige vor: Wir suchen "Fahrrad-Tätowierer*innen"

Du codierst Fahrräder mit einer Nadelmaschine und trägst somit zur Diebstahlprävention bei. Dafür brauchst du nur ein wenig technisches Geschick und Zeit an festen Terminen (nach Absprache) Melde dich unter: kontakt@adfc-nuernberg.de

Wir freuen uns auf dich!

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Wir sind erreichbar, aber nicht zu besuchen!

Solange wir uns im „lockdown“ befinden, kann unser Infoladen nicht geöffnet werden. Wir sind aber zu den üblichen Infoladen-Zeiten (Montag und Mittwoch von 17 bis 19 Uhr) telefonisch erreichbar. Und natürlich kann man uns per E-Mail erreichen: kontakt@adfc-nuernberg.de

Alle geplanten Veranstaltungen müssen mindestens bis zum 9. Mai ausfallen.

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 Mapathon Fürth - Netzplan
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Fürth: Mapathon – es geht weiter!

In der letzten Sitzung haben wir den weiteren Fahrplan abgesteckt: Zunächst stellen wir die bereits erarbeiteten Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit vor und zwar am 7. Mai bei der Klimaschutzkonferenz II der Stadt Fürth – organisiert von Families for Future. Meldet euch bitte dort an, wenn ihr mehr wissen wollt. Es gibt auch noch eine Reihe weiterer interessanter Themen und Workshops.

Danach werden wir den Input in der nächsten offiziellen Sitzung des Mapathon-Projektteams am 20. Mai um 19 Uhr online weiter besprechen (wer hier Interesse hat, bitte unter info@adfc-fuerth.de melden). Nachfolgend wollen wir dann Politik und Verwaltung einladen, sich mit diesem Netzplan auseinander zu setzen.

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 Fürth auf dem Weg zur Klimaschutzstadt
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Klimaschutzkonferenz – Verkehr in Fürth am 7. Mai 2021

Am 7. Mai 2021 findet die zweite Fürther Klimaschutzkonferenz statt. Jede*r ist herzlich eingeladen. Verkehr ist eine der wichtigsten Stellschrauben für die Reduktion von klimaschädigenden Treibhausgasen. Wie kann es gelingen, in Fürth die Weichen für einen klimabewussten Verkehr zu stellen?

Im ersten Teil der Veranstaltung wird uns Andreas Sauter die Empfehlung des Nachhaltigkeitsbeirates der Stadt Fürth vorstellen. Anschließend lassen uns VerkehrsexpertInnen aus Anderlecht, Berlin und Erfurt an ihren positiven Erfahrungen teilhaben. Im dritten Teil haben wir alle Zeit zu diskutieren. Nur im Austausch miteinander kann es gelingen, einen gemeinsamen Weg zu finden!

Es gibt sieben Workshops – drei davon werden von den Aktiven des ADFC Fürth moderiert. Kommt Online vorbei! Eine Anmeldung ist möglich und notwendig unter kontakt@families4future.net

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 Pegnitz Zeitung vom 14.04.2021
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Lauf: Rad-Demo brachte den Autoverkehr ins Stocken

Zur zweiten Rad-Demo, organisiert vom Bund Naturschutz und dem ADFC, in Lauf am Samstag, 10. April 2021, trafen sich etwa 70 Fahrraddemonstrant*innen am Parkplatz Bahnhof links und brachten den Autoverkehr ins Stocken. Redebeiträge lieferten unter anderem Peter Kobras vom ADFC und Bernd Bitterlich vom BUND Naturschutz. Kobras beschreibt anschaulich die West-Ost-Verbindung, die einem Flickenteppich gleicht und oft gefährlich ist. In der Gegenrichtung gibt es gar keinen Radweg. Genauso schlecht kommt die Süd-Nord-Verbindung weg.

Bitterlich stellt eine von den Aktive Radler*innen vom ADFC und BN zusammengestellte Übersicht gefährlicher Radweg- und Straßenstücke in Lauf vor, die Lösungen für jede einzelne Stelle gleich mitliefert.

ADFC-Termine in Nürnberg

Treffen der Arbeitsgruppen, die zur Zeit stattfinden

Mo
Mi
Mo
Mi
Di

03.05.
12.05.
17.05
26.05
04.05

AG Verkehr
Steuerungskreis
AG Verkehr
Steuerungskreis
GPS-Gruppe

19:30 Uhr, Anmeldung verkehr@adfc-nuernberg.de
19:00 Uhr, mit virtueller Zuschaltung
19:30 Uhr, Anmeldung verkehr@adfc-nuernberg.de
19:00 Uhr, mit virtueller Zuschaltung
19:30 Uhr,  meet.teamcloud.work/ADFC_NBG_GPS

Bei virtuell, bitte über kontakt@adfc-nuernberg.de Link erfragen. 

ADFC-Termine in Fürth

Mittwoch, 5. Mai 2021 um 19 Uhr: Offener Monatstreffs des ADFC KV Fürth Corona-bedingt online in Teams. Wer dabei sein will, bitte bei olaf.hoehne.adfc-fuerth@online.de per E-mail melden.

Donnerstag, 20. Mai 2021: Online-Arbeitsmeeting zum Mapathon. Einfach melden unter info@adfc-fuerth.de

ADFC-Termine GPS-Gruppe
Monatliches Treffen am 1. Dienstag im Monat.
Termin:
Ort:
E-Mail:
Internet
 4. Mai 19:30 Uhr
https://meet.teamcloud.work/ADFC_NBG_GPS
fahrrad-navi@adfc-nuernberg.de
https://www.adfc-nuernberg.de/fahrrad-navigation/
ADFC-Aktivitäten in Schwabach

Allgemeines monatliches Treffen immer am 2. Montag im Monat

Termin:
Ort:
E-Mail:
Internet:
Facebook
Instagram

10. Mai 19:30 Uhr
bitte virtuell erfragen
schwabach@adfc-nuernberg.de
https://www.adfc-nuernberg.de/der-adfc/adfc-in-schwabach/
https://www.facebook.com/adfcschwabach
https://twitter.com/adfc_nuernberg

Monatliches Treffen der AG Verkehr immer am 2. Mittwoch im Monat
Termin:
Ort:
E-Mail:
Internet

12. Mai 19:30 Uhr
online – Zugangsinformationen werden den AG Mitgliedern zugesandt
peter.zajdler@adfc-nuernberg.de
https://www.adfc-nuernberg.de/der-adfc/adfc-in-schwabach/

Mobilitätstag in Schwabach

Termin:
Ort:
 

20. Juni
Schwabach, Postplatz
Mobilitätsplan für Schwabach, Radschutzstreifen und Probesperrung

ADFC-Aktivitäten im Nürnberger Land

Monatliches Treffen des „Forum Radfahren im Nürnberger Land"

Termin + Ort:
Internet :

s. Internetadresse
Internet: http://landkreis.nuernberger-land.de/index.php?id=4565

Radler-Treff im Landkreis Roth
Für alle ADFC-Mitglieder und Radelfreunde im nördlichen Landkreis Roth und im Süden Nürnbergs.
Termin+Ort
E-Mail:    
Internet
Siehe Internetadresse
mail@alltagsradler.de
http://www.alltagsradler.de

 Impressum

Diese Informationen werden herausgegeben von:
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club
Kreisverband Nürnberg und Umgebung e. V.
Heroldstraße 2
90408 Nürnberg

Tel:
FAX:
E-Mail:
Internet
0911/39 61 32
0911/33 56 87
kontakt@adfc-nuernberg.de
www.adfc-nuernberg.de

   

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