Achtung: Die Aktion ist nicht mehr aktuell!

Die Aktion ist abgelaufen und die Seite wird nicht mehr aktualisiert.

Aktion gegen das Parken auf Radwegen

Wer mit dem Fahrrad im Stadtgebiet unterwegs ist, kennt das Problem: Zugeparkte Radwege! Sie stellen nicht nur ein Hindernis für Radfahrer dar, sondern beeinträchtigen auch die Verkehrssicherheit. Mit dieser Seite wollen wir anhand von Fotos dokumentieren, wo es im Straßennetz zu solchen Gefahren und Einschränkungen kommt.

Hier gibt es weitere Infos zu den Hintergründen der Aktion. Was kann man gegen Radwegeparker tun?

Der ADFC zeigt die Radwegparker nicht an! Wie ein Bürger oder eine Bürgerin vorgehen kann, um einen Radwegparker anzuzeigen, haben wir uns von der Polizei erläutern lassen.

Zerzabelshofstraße, stadteinwärts, am Steibweg

Erhöhter Radweg, gepflasterte Parallelstraße, Ein- und Ausfahrten zur Tiefgarage – Spaß macht der Radweg in diesem Bereich nicht. Am Steibweg, schräg gegenüber der Bestelmeyerstraße, verstellt dann auch noch ein Pkw die Wiederauffahrt auf den erhöhten Radweg. Es parken hier regelmäßig Fahrzeuge, berichtet der Radfahrer, der diesen Falschparker fotografierte.

Stephanstraße, stadtauswärts, kurz hinter der Dürrenhofstraße

Wegen der vielen Hauseingänge und der Autos, die den schmalen Radweg kreuzen (müssen), ist der Radweg eher unangenehm zu fahren. Hier wird er dann auch noch von einem Pkw blockiert. Es ist nur ein weiteres Beispiel für das Parkverhalten von Autofahrern an der Stephanstraße.

Burgschmietstraße, an der Einmündung zum Neutorgraben

Exklusiv für Radfahrer ist diese Spur gedacht. Mit fünfzigprozentiger Wahrscheinlichkeit, so der Fotograf, trifft ein Radfahrer am Ende des Radstreifens auf einen blockierenden Pkw. Die Spur ermöglicht Radfahrern, die nach Westen wollen, schnell dem Autoverkehr auf dem Neutorgraben Platz zu machen.

Frommannstraße, an der Einmündung zum Neutorgraben

Lebenswichtig ist für Radfahrer der Radstreifen. Ermöglich er es doch hier auf den kurzen Radweg am Neutorgraben zu wechseln und dann „über” die Ampel den Radweg am Altstadtring zu erreichen. Die meisten Autofahrer, kommen aus dem Vestnertorgraben mit hoher Geschwindigkeit und registrieren gar nicht, dass Radfahrer entgegen kommen. Das was der Pkw-Führer dort macht, ist höchst gefährlich für Radfahrer. Das Bild links zeigt einen weiteren rücksichtslosen Parker.

Valznerweiherstraße, Richtung Osten, Ecke Ostring

Für das Einfädeln von Radfahrern, die Richtung Osten fahren wollen, ist dieser Radstreifen am westlichen Beginn der Valznerweiherstraße gedacht. Radweg und Halteverbot bremsen aber nicht den Drang der Autofahrer, hier zu parken, die wiederum bremsen aber die Radfahrer aus.

Fürther Straße, Zwei-Richtungs-Radweg, Nähe Rosenaustraße

Dieser Parker blockiert nicht den Radweg, aber er sorgt dafür, dass sich Fußgänger, die aus Not verbotenerweise den Radweg benutzen, und Radfahrer an einer Engstelle treffen. Der Radweg entlang der Fürther Straße stellt eine sehr wichtige Verbindung von Westen Richtung Plärrer da.

Tafelfeldstraße, an der Kreuzung mit der Landgrabenstraße

Jeden Tag das gleiche Bild, die Pkw wechseln, aber das Problem bleibt gleich: Die Fahrradfurt in der Tafelfeldstraße wird von bequemen Autofahrern blockiert.

Sulzbacher Straße, stadtauswärts, kurz hinter dem Lauftorgraben

In den starken, stadtauswärts fließenden Verkehr muss ein Radfahrer hier wechseln, weil ein Pkw-Fahrer sich nicht an die Regeln halten kann: Parken auf Radstreifen ist verboten.

Bahnhofsplatz, am Beginn des Frauentorgrabens

Vielleicht hat der Fahrer des Pkw schon gehört, dass Parker auf Radwegen fotografiert werden. Auch das Versperren des Fußweges ist nicht besser. Hier kommen sich dann Radfahrer und Fußgänger ins Gehege, weil Fußgänger selbstverständlich und auch verständlich, aber verbotswidrig auf den Radweg wechseln.

Laufertorgraben, bergauf, an der Kesslerstraße

Er hätte keinen anderen Parkplatz gefunden, meinte der Fahrer des weißen Lkw zu seiner Gefährung von Radfahrern. Der Fahrer des blauen Lkw gefährdete das Leben von Radfahrern mit Sicherheit mehr als eine Viertelstunde lang. Auf die Straße zu wechseln und an den Lkw vorbei zu fahren, dazu gehört schon Mut am Laufertorgraben.

Maximilianstraße, kurz vor der Fürther Straße

Kein regelkonformes Durchkommen gibt es für Radfahrer, die nordwärts auf der Maximilianstraße fahren möchten. Links am Auto vorbei ist es zu eng. Rechts über den Gehweg ist fahren verboten und die Längskante birgt Sturzgefahr.

Wallensteinstraße, stadteinwärts, Richtung Gustav-Adolf-Straße

Kurz vor der Gustav-Adolf-Straße, dem Westring, blockiert der Lkw den Radfahrstreifen. Auch der Kastenwagen hat diesen Radstreifen als Parkmöglichkeit entdeckt. Die Wallensteinstraße führt von der Südwesttangente Richtung Innenstadt und ist stark und schnell befahren.

Düsseldorfer Straße, Richtung Kölner Straße, am Thoner Weg

Freie Fahrt für Radfahrer haben sich die Verkehrsplaner hier wohl gedacht. Doch das wird verhindert durch den Pkw. Interessant ist der Blick auf die drei Inseln in der Düsseldorfer Straße mit Google Earth oder Streetview (Juli 2014). Es scheinen beliebte Parkplätze zu sein.

Von-der-Tann-Straße, Richtung Norden, kurz hinter der Rothenburger Straße

Auch routinierte Radfahrer werden hier kaum auf die Straße wechseln. Auf dem Westring braust der Verkehr zur Autobahn A73. Bleibt nur abzusteigen oder verbotswidrig den Gehweg zu befahren.

Virnsberger Straße, Richtung Nürnberg, unweit der Grenze zu Fürth

Einmal mehr blockiert ein Laster den Radstreifen, der entlang der Virnsberger Straße führt. Dass der Lkw im Berufsverkehr Radfahrer besonders gefährdert, nimmt der Fahrer wohl in Kauf.

Knauerstraße, an der Kreuzung mit der Schreyerstraße

Der Pkw hat den Stellplatz auf dem Radweg für sich gefunden. Es ist der gleiche Pkw, der auch auf dem Bild von Januar zu sehen ist. Er nimmt die Gefährdung von Radfahrern wohl bewußt in Kauf.

Gostenhofer Hauptstraße, an der Einmündung der Gartenstraße

Eng geht es auf dem Zwei-Richtungs-Radweg in der Gostenhofer Hauptstraße zu. Genau dort, wo der Radweg beginnt oder endet, findet man immer wieder Kfz, die sehr weit in den Radweg ragen. Weiter Richtung Innenstadt wird der Weg immer wieder als Parkfläche benutzt.

Pillenreuther Straße, stadteinwärts, am Annapark

Während der Lieferwagen den Radweg versperrt, überholt der Pkw  mit sehr geringem Abstand. Der Lieferwagen parkte dort, weil sein Fahrer auf der anderen Seite lieferte.

Gibitzenhofstraße, zwischen Frankenstraße und Alemannenstraße

Ein Lieferwagen und ein Lkw auf dem Radstreifen Richtung Innenstadt stellen sich hier der ungefährdeten Fahrt des Radfahrers entgegen. Es wäre sicherlich der Umzug über den Hof die bessere Möglichkeit gewesen.

Königstraße, Radstreifen gegen die Einbahnstraße für Kfz

Ein großer Lkw behindert hier Radfahrer, ungefährdet die Königstraße Richtung Bahnhof zu benutzen. Der Lkw-Fahrer zwingt Radfahrer einen gefährlichen Bogen zu fahren oder abzusteigen.

Löbleinstraße, an der Kreuzung mit der Goethestraße

Einen Zwei-Richtungs-Radweg versperrt der Radwegparker der besonderen Art. Radweg gleich Verfügungsfläche für alles Mögliche kann man hier denken.

Bertha-von-Suttner-Straße, kurz vor der Fuggerstraße

In diesem Bereich ist die Bertha-von-Suttner-Straße Teil einer Ausweichroute, auf der so mancher Autofahrer versucht den Stau vor der Schlachthofkreuzung zu umfahren. Zum Schutz der Radfahrer auf dieser Strecke gibt es einen Radweg, der hier von einem Pkw blockiert wird. Das Ausweichen auf den Gehweg ist dem Radfahrer zum einen verboten. Zum anderen begrenzt eine Längskante den Radweg, so dass der Wechsel auch nicht ganz ungefährlich ist.

Fürther Straße, Richtung Plärrer, vor dem Kino

Viele Fußgänger, ein Kinoeingang, Spaß macht die Fahrt mit dem Rad Richtung Innenstadt an dieser Stelle sicherlich nicht. Das gilt auch ohne den Pkw, der den Radstreifen komplett versperrt und auch einige Meter über Gehweg und Radstreifen gefahren sein muss.

Maffeiplatz, zwischen Halskestraße und Pillenreuther Straße

Kaum hat der Radstreifen begonnen, da stellt sich dem Radfahrer ein parkender Pkw in den Weg. Vorher durfte der Radfahrer auf einem sehr schmalen Streifen fahren, nun auf der Straße. Und hier ist es sehr eng, Autofahrer rangeln dazu in diesem Bereich um den besten Platz an der Ampel.

Stephanstraße, an Einmündung auf die Regensburger Straße

Unübersichtlich für Radfahrer ist die Situation dort, wo die Stephanstraße in die Regensburgerstraße mündet. Hier blockiert ein großer Wagen, der für traurige Einsätze bestimmt ist, den Radweg und durch seine Größe und damit auch viel von der Sicht.

Mommsenstrasse, Richtung Oedenbergerstrasse

Radfahrer, die vom Leipziger Platz kommen, sollen an dieser Stelle gefahrlos auf die Mommenstraße wechseln können. Autofahrer interessiert das nicht: Der gleiche Pkw bildet zu unterschiedlichen Zeiten das Hindernis für Radfahrer. Das auch andere das können, zeigen das dritte und vierte Bild.

Theatergasse, eine Fahrt mit dem Rad Richtung Hallplatz

Gleich dreimal stellen sich Kraftfahrzeuge dem Radfahrer auf diesem Radstreifen entgegen. Dabei soll der Radstreifen die Fahrt vom Osten der Stadt in den Westen ermöglichen.

Leipziger Platz, von der Elbinger Straße aus gesehen

Rot markierter Radstreifen, Halteverbots mit Zusatzschild „Feuerwehranfahrtzone: Auch auf dem Radweg”, es stört Autofahrer nicht, der Radweg wird okkupiert. Man kann es täglich sehen.

Tafelfeldstraße, an der Kreuzung mit der Landgrabenstraße

Dieser Platz ist bei Autofahrern sehr beliebt. Immer wieder nehmen sie dem Radfahrer die Möglichkeit, ungefährdet die Fahrradfurt zu benutzten.

Willstraße, Bärenschanzstraße in Richtung Fürther Straße

An der Situation ändert sich nichts, Kraftfahrer nutzen gerne den Radstreifen zum Parken.

Gibitzenhofstraße, stadteinwärts, an der Haltestelle Brehmstraße

Linksabbieger und Geradeausverkehr auf schmalen Spuren, dazu „Sprinter“ die aus Pfälzerstraße kommen. Es wird höchst gefährlich für Radfahrer, die an dem Taxi vorbei wollen, das den Radstreifen versperrt.

Wallensteinstraße, stadteinwärts, kurz hinter der Südwesttangente

Nicht angemeldet ist der Pkw, der den Radstreifen entlang der Wallensteinstraße blockiert. Das Auto stand nur wenige Meter von der Edisonstraße entfernt. Radfahrer müssen hier in den Kfz-Verkehr wechseln, dessen Fahrer sich gerade von Schnellstraße auf Stadtverkehr umstellen. Ein Fahrer oder Ansprechpartner war weit und breit nicht zu sehen.

Theatergasse, Radstreifen gegen die Einbahnstraße

Nahezu täglich blockieren Lieferfahrzeuge diesen Radfahrsteifen, der eine sehr wichtige Ost-West-Route für Radfahrer ist. Der Radfahrer, der dieses Foto aufnahm, musste zweimal anhalten, damit er diese Stellen passieren konnte. Die Fahrzeuge hatten beide die Warnblinkanlage eingeschaltet. Be- und Entladen mit Gefährdung? Nur bei einer Gefährdung darf die Warnblinkanlage eingeschaltet werden, wird sie bei einer Behinderung genutzt, muss laut VwV-StVO eingeschritten werden.

Äußere Bayreuther Straße, stadteinwärts, an der Creußnerstraße

Der vorgeschriebene Fahrweg für Radfahrer wird an dieser Stelle vom Radweg auf dem Bürgersteig zum Radstreifen entlang der vielbefahrenen äußeren Bayreuther Straße. Der Lkw engt die Durchfahrt ein und nimmt Radfahrern die Sicht auf die Pkw, die aus der Creußnerstraße kommen.

Humboldstraße, Radfahrstreifen am Kopernikusplatz

Sehr gut als Parkplatz angenommen wird der Radfahrstreifen, der es Radfahrern ermöglichen soll, vom Kopernikusplatz Richtung Westen in die Humboldtstraße zu fahren. Der Radwegeparker stört eine wichtige Ost-West-Verbindung, die parallel zur Wölkernstraße und Landgrabenstraße verläuft.

Theatergasse, an der Kreuzung mit Königstraße

Radfahrer erreichen dieses Ende der Theatergasse im Gegenverkehr zur Einbahnstraße für den motorisierten Verkehr. Neben den abbiegenden Pkw wechseln auch viele Fußgänger hier die Straßenseite. Der parkende Pkw erzeugt so eine höchst gefährliche Situation.

Pillenreuther Straße, stadtauswärts, kurz hinter dem Maffeiplatz

Gern genutzt wird der Radstreifen von Autofahrern an dieser Stelle der Pillenreuther Straße. Kurz hinter dem Maffeiplatz, gegenüber ist die Realschule, muss der Radfahrer sich in den stadtauswärts fließenden Verkehr einfädeln. Die Autofahrer sind an dieser Stelle bestrebt, möglichst „vorn” auf der überbreiten Spur zu sein.

Sulzbacherstraße, stadtauswärts, an der ersten Tankstelle

Nicht weit entfernt vom Rathenauplatz, kurz hinter der ersten Tankstelle stadtauswärts gibt es eine Packstation. Gerne blockieren dabei die Menschen, die ihre Pakete abholen, den Radstreifen stadtauswärts. Radfahrer müssen auf die Fahrbahn wechseln und treffen dort auf Autofahrer, die an Straßenbahnen, Autos die aus der Tankstelle kommen denken und ganz zuletzt vielleicht auch an Radfahrer, die auf die Kfz-Spur gezwungen werden.

Innerer Laufer Platz, vor dem Ordnungsamt

Am inneren Lauf Platz präsentiert sich die fahrradfreundliche Stadt Nürnberg. Der Radfahrer muss nicht nur dem städtischen Fahrzeug auf dem Radweg ausweichen, sondern auch dem unaufmerksamen Fahrer.

Regensburger Straße, gegenüber der Peterskirche

Einen Zwei-Richtungs-Radweg blockiert der Lkw-Fahrer während des Feierabendverkehrs und nebenbei stört er auch den Autoverkehr. Radfahrer müssen absteigen oder werden zu Gehweg-Radfahrern. Trotz geöffneter Ladeklappe am Lkw war über Minuten niemand zu sehen.

Wallensteinstraße, Richtung Innenstadt

Radfahrer müssen an dieser Stelle auf die Straße wechseln. Sie geraten damit den den Kfz-Verkehr, der gerade von der Südwesttangente kommt.

Friedrich-Ebert-Platz, stadtauswärts

Für den Radfahrer, der neben den stadtauswärts fahrenden Kfz bei Grün die Kreuzung überqueren will, bedeutet dieses Parkverhalten höchste Gefahr. Die Autofahrer, die gerade angefahren sind, streben meistens nur danach, eine gute Position nach der nächsten Ampel zu haben.

Tafelfeldstraße, an der Kreuzung mit der Landgrabenstraße

Nur teilweise blockiert dieser Pkw die Fahrradfurt. Radfahrer müssen bei dem Kopfsteinpflaster und dem eingeengten Durchlass sehr aufmerksam fahren, damit sie heil durchkommen.

Stephanstraße, stadtauswärts, kurz hinter der Dürrenhofstraße

Ein sehr schmaler Radweg, Hauseingänge und Ausfahrten: Der Radweg entlang der Stephanstraße ist für Radfahrer nicht gerade angenehm. Auf der Straße fließt viel Verkehr und es fahren Gelenkbusse. Trotzdem blockieren Autofahrer immer wieder den Radweg, zu allen Tageszeiten und auch in der Nacht. Nebenbei parken die Kfz auch so, dass die hinteren Türen von Bussen regelrecht blockiert werden.

Maffeiplatz, kurz vor der Pillenreuther Straße, am U-Bahn-Eingang

Gefährlich wird es hier für Radfahrer. Autofahrer drängen sich auf der überbreiten Spur des Maffeiplatzes vor der Ampel häufig in zwei Reihen. So wie der Lieferwagen dort parkt, ist es für Radfahrer äußerst gefährlich.

Färberstraße, Einmündung am Frauentorgraben

Ad adsurdum wird die Einfädelspur in die Färberstraße durch den parkenden Lkw geführt. Die Spur, die unter dem Lkw endet, soll Radfahrern an dieser Kreuzung den sicheren Wechseln auf die allgemeine Fahrbahn ermöglichen. Der Fotograf hat, obwohl der Laderaum geöffnet ist, über über eine Viertelstunde lang keine Arbeiten beobachten können.

Tafelfeldstraße, an der Kreuzung mit der Landgrabenstraße

Auch wenn der Pkw diese Fahrradfurt nur teilweise blockiert: Für Radfahrer wird es schwierig, denn auch das unebene Kopfsteinpflaster erfordert seine Aufmerksamkeit. Davon abgesehen steht der Pkw auch im absoluten Halteverbot.

Theatergasse, Richtung Hallplatz

Richtig eng wird es für den westwärts fahrenden Radfahrer, wenn ein Pkw den Radstreifen an dieser Stelle blockiert. Der Radstreifen führt gegen die Einbahnstraße zum Hallplatz.

Leipziger Platz, in der Nähe der Elbinger Straße

Zu jeder Tageszeit parken an dieser Stelle Pkw auf dem Radweg. Hier sind gleich fünf Pkw sichtbar, die Radfahrer behindern. Dieser Radweg verbindet Elbinger Straße und Äußere Bayreuther Straße — und ist zusätzlich eine Feuerwehrzufahrt mit absolutem Halteverbot.

Frankenstraße, Richtung Osten, Höhe Elsässer Straße

Unbequem  und durchaus gefährlich ist das Radfahren entlang der Frankenstraße Richtung Osten. Hier blockiert in Höhe der Elsässer Straße ein Lkw den Radweg. „Durchquetschen” oder auf die viel befahrene Frankenstraße wechseln, bedeutet dieses Verhalten des Lkw-Fahrers für jeden Radfahrer.

Allersberger Straße, stadauswärts, an der Schweiggerstraße

Kurz hinter der Schweiggerstraße wird der Radstreifen, der stadtauswärts auf der Allersberger Straße führt, für einige hundert Meter unterbrochen. Die sportlichen Pkw erschweren den Radfahrer das Einfädeln in den fließenden Kfz-Verkehr.

Leipziger Platz, an der Elbinger Straße

Gleich mehrere Autofahrer nutzen den Radstreifen zwischen der Elbinger Straße und der Äußeren Bayreuther Straße als Parkplatz. Das ist an dieser Stelle häufiger der Fall.

Rollnerstraße, stadtauswärts, an der Grolandstraße

Dass der Radweg entland der Grolandstraße immer wieder zugeparkt ist, kann jeder erleben, der regelmäßig durch die Rollnerstraße fährt. Hier nutzt ein Lieferwagenfahrer den Radweg. Entweder runter auf die Straße oder Konflikte mit Fußgängern, die aus geöffneten Türen kommen, bedeutet das an dieser Stelle für den Radfahrer.

Rollnerstraße, Ecke Pirkheimerstraße

Deutlich sind die vielen Fahrradpiktogramme zu erkennen. Das nutzt nichts, Autofahrer parken gerne auf diesem Radweg.

Rollnerstraße, Richtung Pirckheimerstraße

Ein durchgängige Verbindung aus dem Norden der Stadt in die Altstadt sollen die Radwege entlang der Rollnerstraße für Fahradfahrer bilden. Hier wird diese Verbindung von einem Autofahrer blockiert.

Rollnerstraße, von der Pirckheimerstraße aus gesehen

Eindeutig sind die Symbole auf dem Radweg. Der Pkw-Fahrer nutzt trotzdem den Radweg als einfache Parkmöglichkeit. Er ist dabei nicht alleine, an dieser Stelle wird gerne auf dem Radweg geparkt.

Maxplatz, gegenüber der Weißgerbergasse

An dieser Stelle mündet eine der wichtigsten Fahrradrouten Nürnbergs in den Kfz-Verkehr. Das hindert Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsüberwachung nicht, mit ihrem Auto diese Einfädelstrecke zu blockieren. Ein weiter Pkw-Lenker macht da da gleich mit.

Regensburger Straße, gegenüber der Peterskirche

Kein Radwegparker im eigentlichen Sinn ist dieser Transporter. Er zwingt aber Fußgänger dazu, den Zweirichtungsradweg zu benutzen und schafft somit Konflikt- und Gefährdungspotential. Ein Wechsel auf die Einfallstraße ist stadtauswärts für Radfahrer gar nicht möglich, stadteinwärts wäre es lebensgefährlich.

Mögeldorfer Hauptstraße, Richtung Flurstraße oder Pegnitz

Auch angemeldete Umzüge blockieren manchmal den Radverkehr. Sinnvoll wäre, würde ich solchen Fällen der gesamt Verkehr betrachtet. Hier könnte als erste Maßnahme eine zusätzliche Geschwindigkeitsreduzierung oder Warnschilder, „Achtung Radfahrer und Fußgänger auf der Straße,” helfen. Der Umzug blockiert die Verbindung vom Mögeldorfer Plärrer Richtung Pegnitz. Radfahrer müssen hier absteigen, denn der Radweg führt gehen die Fahrtrichtung des Kfz-Verkehrs.

Gustav-Adolf-Straße, Richtung Westen, Nähe Schweinauer Hauptstraße

Zwischen der Auf- und der Abfahrt zu einer Tankstelle hat sich dieser Lkw platziert. Es gibt kaum ein Durchkommen. Auf den vierspurigen Ring Richtung Westen zu wechseln, wird kaum ein Radfahrer wagen.

Nopitschstraße, Richtung Osten, kurz vor der Ambergerstraße

Durchkommen ist in diesen Fall entlang der Nopitschstraße praktisch nicht möglich. Ein Lkw versperrt den Weg. Radfahrer müssten auf die Nopitschstraße wechseln, die Teil des Rings rund um Nürnberg ist. Dieser Wechsel ist mit lebensgefährlich noch harmlos beschrieben.

Sigmundstraße, Radweg Richtung Norden

Gleich mehrere Pkw benutzen den Radstreifen als Parkplatz. Das ist bei den Autofahrern sowohl am hellen Tag, wie auch in der Dunkelheit beliebt. Radfahrer müssen entweder absteigen oder, was in der Dunkelheit höchst gefährlich ist und von vielen Autofahrern nicht verstanden wird, auf die Straße wechseln.

Zeltnerstraße, Richtung Sandstraße

Eine gute Lösung gibt es für Radfahrer an der Kreuzung zwischen Frauentorgraben und Zeltnerstraße: Eine Fahrradampel vom Zwei-Richtungs-Radweg in die Zeltnerstraße. Leider endet der Radstreifen sehr früh in der Zeltnerstraße. Hier wird der Bereich, in dem sich Radfahrer in den Kfz-Verkehr einfädeln müssen, zusätzlich durch einen Lieferwagen blockiert.

Burgschmietstraße, an der Einmündung zum Neutorgraben

Der Radstreifen soll Radfahrern den verkehrsreichen und gefährlichen Neutorgraben ersparen, wenn sie Richtung Westen fahren wollen. Hier wird der Weg von einem Lieferwagen versperrt.

Humboldtstraße, direkt am Kopernikusplatz

Der Radstreifen an dieser Stelle ermöglicht den Radfahrern die Humboldstraße in Ost-West-Richtung durchgängig zu befahren. „Wahrscheinlich öfter zugeparkt, als frei,“ meint der Fotograf. Autofahrer reagierten normalerweise aggressiv, wenn sie daran erinnert würden, den Radweg frei zu halten.

Hainstraße, an der Radfahrerfurt in die Baaderstraße

Nachdem sich der blaue Caddy entschieden hatte, nur die Feuerwehrzufahrt und nicht den Radweg zu blockieren, gesellte sich nach rund drei Stunden der Opel dazu, um den Radfahrstreifen vollends dicht zu machen. Das blieb so bis zum nächsten Tag gegen 9 Uhr.

Regensburger Straße, Richtung Dürrenhofstraße

Vorbei quetschen und hoffen, dass sich die Autotür nicht im ungünstigen Moment öffnen, nur  so kann man Rad fahrend diese Stelle passieren. Auf der Straße kann jeden Augenblick der stadteinwärts fahrende Kfz-Verkehr heran brausen, dann ist es für einen Radfahrer höchst gefährlich auf der Straße.

Dürrenhofstraße, Richtung Regensburger Straße

Hier wird der Radweg auf der linken Seite stadtauswärts geführt. Absteigen und schieben, anderes bleibt einem Radfahrer nach Gesetz gar nicht übrig. Ansonsten müsste er den Gegenverkehr durchqueren, wollte er regelkonform Rad fahren.

Labenwolfstraße, Fahrtrichtung Burg

Schön gedacht ist der Radweg in der Labenwolfstraße. Hier darf ein Radfahrer auf der Straße fahren, denn offensichtlich ist der Radweg blockiert. In der Praxis muss der Radfahrer an solchen Stellen aber mit hupenden Kfz rechnen.

Wallensteinstraße, zwischen Rothenburger Straße und dem Ring

Zwischen der Rothenburgerstraße und der Kreuzung mit der Von-der-Tann-Straße und Gustav-Adolf-Straße ist die Wallensteinstraße mit guten Radstreifen versehen. Sehr beliebt sind diese Streifen bei Kfz-Lenkern. Eigentlich immer steht dort ein Kfz auf dem Radstreifen. Der Fotograf dieser Bilder wurde sogar von völlig unbeteiligten Autofahrern beschimpft.

Willstraße, Bärenschanzstraße in Richtung Fürther Straße

Auch im neuen Jahr 2014 ist der Radstreifenstummel als Parkplatz beliebt.

Knauerstraße, an der Kreuzung mit der Schreyerstraße

Der weiße Pkw blockiert den Radstreifen, der es den Radfahrern ermöglichen soll, in die Einbahnstraße gegen die Fahrtrichtung einzufahren. Die entgegenkommenden Autofahrer haben hier nur die grüne Ample im Sinn, da stört weder die Schule rechts, noch die Gefahrenstelle, die durch den Pkw entsteht.

Gibitzenhofstraße, Richtung Innenstadt, vor der Straßburger Straße

Genügend Parkplätze sind rechts frei, aber die orange Kleinlaster parken auf dem Gehweg. Für Radfahrer ist diesen Situation lebensgefährlich, sie müssen in den Kfz-Verkehr, der meistens etwas anderes im Sinn hat, als die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h tagsüber.

Dianastraße, kurz vor der Kreuzung am Dianaplatz, vor dem Kaufhaus

Eine hochgefährliche Kreuzung für Radfahrer, der Ring um Nürnberg, Autofahrer auf dem Weg von und zum Frankenschnellweg, viele Fußgänger und wie hier Pkw- und Lkw-Fahrer, die den Radweg verengen.

Dianastraße, kurz hinter der Kreuzung am Dianaplatz, vor der Apotheke

Gerne nutzen Pkw-Fahrer hier den Radweg als Parkplatz. Manche blockieren den Weg nur halb, manche stellen ihre Blechkarosse komplett auf dem Radweg ab. Da war sicherlich ein Vater mit krankem Kind, der nur schnell in die Apotheke musste, es ist übrigens Freitagvormittag …

Labenwolfstraße, Fahrtrichtung Burg

Ob der Radwegparker der Radfahrerin wohl bedeutet, dass sie nicht auf dem Fußweg fahren darf?

Ulmenstraße, Richtung Westen, kurz vor dem Dianaplatz

Vierspurig brausen die Kfz auf sehr schmalen Spuren an dieser Stelle. Der Transporter zwingt Radfahrer zum Absteigen. Die Straße werden auch hartgesottene Radfahrer kaum benutzen, die Kfz-Lenker haben nur die grüne Ampel an der Kreuzung im Sinn.

Frankenstraße, Richtung Westen, in Höhe der Tiroler Straße

Der dunkle Pkw blockiert den Radweg entlang der Frankenstraße und stört auch Fußgänger, die von der Tiroler Straße kommen. Auf die Straße zu wechseln, ist mehr als lebensgefährlich. Lebensgefahr für Bequemlichkeit des Autofahrers.

Willstraße, Richtung Fürther Straße, vor der Bärenschanzstraße

Häufig sieht man Pkw zwischen Bärenschanzstraße und Fürther Straße stehen. Hier platziert sich ein Servicepartner eines Discounters auf dem Radweg. Für den Radfahrer heißt das: Raus in den Autoverkehr, um noch ein Stückchen Radweg vor der Fürther Straße zu haben, wobei das letzte Stück auch noch fehlt.

Virnsberger Straße, Richtung Nürnberg, unweit der Grenze zu Fürth

Ein Wäschelaster steht wieder zu Zeiten des starken Berufsverkehrs auf dem Radstreifen. Radfahren wird dadurch lebensgefährlich.

Bahnhofsplatz, am U-Bahn-Eingang, Richtung Südstadt

Gerne parken die Kraftfahrer auf diesem Zwei-Richtungs-Radweg am Westausgang des Hauptbahnhofs. Wenn der kurze Parkstreifen nicht genügt, dann stellen sie sich auf den Radweg zwischen Frauentorgraben und Eilgutstraße. Der Radweg ist eine ganz wichtige Verbindung zwischen der Südstadt und der Stadtmitte oder dem Hauptbahnhof.

Rothenburger Straße, stadtauswärts, gleich hinter dem Planetarium

Sehr flott sind die Pkw in Richtung der Kreisstraße Frankenschnellweg an dieser Stelle unterwegs. Pkw nutzen gerne den Radstreifen als Spurverbreiterung; solches Verhalten macht den Weg für Radfahrer unangenehm. Große Gefahr jedoch droht dem Radfahrer, wenn sich noch Hindernisse in den Weg stellen.

Harsdörfferstraße, Hainstraße, Sybellstraße, gegenüber der Peterskirche

Verkehrsinseln, Straßenbahnschienen – und dann versperrt ein Lkw dem Radfahrer stadtauswärts den Weg. Selbst für geübte Radfahrer ist der Wechsel in den Autoverkehr an dieser Kreuzung höchst riskant. Gleich um die Ecke, in der Sybelstraße, könnte ein Radfahrer weiterfahren. Hier drängt ein Kleinbus die Fußgänger auf die Radfahrspur, der nächste Kleinbus parkt darauf.

Laufamholzstraße, an der Einmündung des Ölsbacher Wegs

An dieser Stelle wird für Autofahrer aus zwei Spuren ein breite Spur. Der Lkw, dessen Fahrer wohl ein Restaurant beliefert, versperrt einen Zweirichtungs-Radweg und einen Fußweg. Radfahrer und Fußgänger müssen sich auf dem schmalen Streifen durchdrängen. Radfahrer haben keine Chance zu erkennen, ob Autos aus der Seitenstraße kommen. Hier herrscht höchste Lebensgefahr für Radfahrer!

Maximilianstraße, zwischen Fürther Straße und Adam-Klein-Straße

Kurz nachdem der Radfahrer den Radweg in der Maximilianstraße Richtung Süden erreicht hat, muss er absteigen oder verbotenerweise über den Gehweg fahren. Auf die Straße, kurz vor der Auffahrt auf die A73 zu, wechseln, ist hier lebensgefährlich.

Bahnhofsplatz, an der Einfahrt zum Kurzzeitparkplatz

Besonders gerne wird von Autofahrern an dieser Stelle gehalten, damit Verabschieden und Gepäck ausladen möglich sind. Dass sie dabei einen Zweirichtungsradweg blockieren, ist nicht wichtig. „Fotografieren sie mich ruhig und zeigen sie mich an. Es stört mich nicht,“ meinte dieser Autofahrer.

Allersberger Straße, zwischen Scheurlstraße und Breitscheidstraße

Dieser Abschnitt des stadtauswärts führenden Radwegs ist bei Autofahrern besonders beliebt. „Wohin mit dem Transporter, wenn ich nur etwas essen will?“ fragte der Fahrer. Der Radweg ist sicherlich nicht der richtige Platz.

Allersberger Straße, stadtauswärts kurz vor der Wirthstraße

In seiner Heimat kostet dieses Parken 80 Franken nach der Ordnungsbussenverordnung, vom 1. Mai 2012, Bussenliste Nummer 222. Dauert das Parkieren länger als 120 Minuten sind es 120 Franken. Für die Radfahrer in der Allersberger Straße bedeutet das Parken Lebensgefahr.

Allersberger Straße, am ehemaligen Gelände eines Pharma-Herstellers

Autofahrer haben hier nur die „grüne Welle“ im Blick. Für Radfahrer wird es durch den parkenden Lkw lebensgefährlich. Der Lkw-Fahrer fragte nur zurück: „Wo solch den sonst meinen Anhänger abstellen?“.

Erlanger Straße, in Höhe der Schleswiger Straße

Wegen der Bauarbeiten für die „Straßenbahnverlängerung“ bis „zum Wegfeld“ sind Radfahrer schon allerlei Unbill ausgesetzt, mehr als Autofahrer. Der Pkw erzeugt eine gefährliche Engstelle, zumal die Bauarbeiter die Füße der Absperrung in den Weg hinein stellen. Hier fordert sogar die Stadt Nürnberg, dass die Füße längs aufgestellt werden.

Frankenstraße, in Höhe der Tirolerstraße

Auf den Radweg hingewiesen, meinte der Autofahrer nur, was sich der fotografierende Radfahrer aufrege, „ist doch genug Platz zum Ausweichen da,“ meinte das ADAC-Mitglied. An dieser Stelle der Frankenstraße mögen auch erfahrene Alltags-Radfahrer nicht auf die Straße wechseln. Bleibt nur über den verbotenen Gehweg zu fahren oder abzusteigen.

Allersberger Straße, in Höhe der Tristanstraße

Längere Zeit standen die beiden Transporter an dieser Stelle. Auch ein Anruf beim Nürnberger Stift, eine Einrichtung der fahrradfreundlichen Stadt Nürnberg änderte die Situation nicht, berichtet der Fotograf. Der rote Transporter verstellt auch den Weg zur Fußgängerampel. Ein Fahrradfahrer muss hier absteigen, oder verbotener Weise über den Gehweg und eine unangenehme Längskante fahren.

Rollnerstraße, stadtauswärts, kurz hinter der Schillerstraße

Im Dunkeln blockiert der Liefer-Lkw den Radweg. Für die Radfahrer (und auch für die Fußgänger) wird es sehr gefährlich, der Weg für sie führt nur über die Straße.

Hainstraße, kurz vor der Kreuzung mit der Wodanstraße

Parkplätze gab es zum Zeitpunkt des Fotos nicht einmal 20 m entfernt. Trotzdem parken diese beiden Wagen eines städtischen Betriebes den Radweg zu. Lebensgefahr oder absteigen, das ist die Wahl für Radfahrer in dieser Situation.

Ostendstraße, an der Cimbernstraße und an der Tullnaustraße

Gut ausgebaute Radstreifen führen entlang der Ostendstraße sowohl in die Stadt als auch hinaus. Ein Radfahrer muss, weil Kfz-Fahrer das nicht respektieren, in den starken Kfz-Verkehrwechseln oder auf dem Gehweg schieben.

Kontumatzgarten, vor der Klinik

Hier gibt es einen Zwei-Richtungsradweg. Dieser Weg wird gerne als Parkstreifen von allen benutzt, die Menschen an der Klinik aus- oder einsteigen lassen.

Friedrichstraße, an der Einmündung in die Rollnerstraße

Der Weg für Radfahrer führt bei dieser „Parklage” entweder unerlaubterweise gegen die Einbahnstraße oder über den Gehweg. Will er sich regelgerecht verhalten muss er wegen des Pkw absteigen.

Burgschmietstraße, an der Einmündung zum Neutorgraben

Kraftfahrzeuge dürfen an dieser Stelle nicht vom Neutorgraben in die Burgschmietstraße abbiegen. Damit Radfahrer vom verkehrsreichen Neutorgraben gefahrlos nach Westen abbiegen können, gibt es diesen Radfahrstreifen, der mit Pfosten auf der Straße sehr deutlich zu erkennen ist. Trotzdem ist diese Stelle bei Kfz-Fahrern als Parkplatz sehr beliebt.

Pillenreuther Straße, an der Fußgängerampel kurz vor dem Südpunkt

Der Werkstattwagen blockiert den Radweg an der stark und häufig hier sehr schnell befahrenen Pillenreuther Straße. Er verdeckt auch noch die rechte Ampel. Auch die beiden anderen Pkw stehen dort, wo sie nicht parken dürfen.

Theatergasse, im Hintergrund das Denkmal auf dem Hallplatz

Gleiche Straße, andere Zeit, aber zu zweit blockieren Autofahrer den Radstreifen, der von der Peter-Vischer-Straße durch die Theatergasse zum Hallplatz führt. Das ist eine wichtige Fahrradroute parallel zur Fußgängerzone. Durch die Theatergasse führt der Radstreifen entgegen der Einbahnrichtung. Die Pkw-Fahrer gefährden Radfahrer erheblich.

Marienstraße, am Willy-Brandt-Platz und kurz vor der Bahnhofstraße

Reger Verkehr herrscht auf der Marienstraße stadtauswärts. Für Radfahrer wird es in dieser Situation gefährlich. Gleich zweimal blockieren kurz hintereinander Kraftfahrzeuge den Radstreifen.

Allersberger Straße, stadtauswärts an der Straße Hinterm Bahnhof

Zwei Automobile blockieren den Radweg stadtauswärts an der Allersberger Straße. Dass ihr Auto fotografiert wird, machte eine Fahrerin zornig. Ihr eigenes Fehlverhalten im Straßenverkehr störte sie dagegen nicht.

Allersberger Straße, zwischen Scheurlstraße und Heideloffstraße

„... wie soll ich denn sonst liefern," meinte der Fahrer dieses Pkw. Das Automobil blockiert den Radstreifen kurz hinter der Ausfahrt aus der Scheurlstraße. Langsam kommen die Pkw im allgemeinen nicht um diese Ecke gefahren.

Willstraße, Bärenschanzstraße in Richtung Fürther Straße

Auch in der Dunkelheit wird auf diesem Abschnitt der Willstraße der Radstreifen gerne als Pkw-Parkstreifen genutzt.

Zerzabelshofstraße 54, an der Bushaltstelle gegenüber der Arnoldstraße

Lange parkte hier der Transporter eines Paketlieferanten. Absolutes Halteverbot ist auf der Straße angeordnet. Zwischen den beiden Bildern liegen fast zwei Stunden. Für Radfahrer gibt es nur den Weg durch den Kraftfahrzeugverkehr oder das Schieben auf dem Gehweg.

Wilhelm-Spaeth-Straße, Ecke Harsdörfferplatz

Gegen die Einbahnstraße auf einem Extra-Radweg können Radfahrer aus der Wilhelm-Spaeth-Straße Richtung Harsdörfferplatz oder Schweiggerstraße fahren. Die große Familienlimousine versperrt den sicheren Weg in der Dunkelheit.

Sigmundstraße, Nähe Fürther Straße in Richtung Süden

Ganz in der Nähe einer der gefährlichsten Kreuzungen Nürnbergs wird der gemeinsame Geh- und Radweg durch parkende Pkw blockiert. Es gibt kaum ein Durchkommen für Radfahrer, wie das Fahrrad zeigt, das zur Darstellung der Engstelle kurz dort steht. Es herrscht zu der Zeit dichter Berufsverkehr.

Pillenreuther Straße, südlich des Annaparks

Stadtauswärts gibt es entlang der Pillenreuther Straße durchgängig einen Radfahrstreifen. Der Streifen wird immer wieder von parkenden Autos unterbrochen. Links: Kurz vor der Sperberstraße. Unten: Wenige Meter hinter dem Maffeiplatz.

Allersberger Straße, auf der ganzen Länge, bei Licht und Dunkelheit

Entlang der Allersberger Straße gibt es streckenweise Radwege, beachtet werden sie seltener. Von unten: Stadteinwärts Richtung Innenstadt, gegenüber dem Südstadbad. Ecke Allersberger Straße mit Wölkernstraße. Gegenüber der Strauchstraße. Kurz vor der Heideloffstraße. Überall zwingen diese Parker Radfahrer zwischen die Kraftfahrzeuge auf der viel befahrenen Straße.

Willstraße, Bärenschanzstraße in Richtung Fürther Straße

Sehr beliebt ist der kurze Radstreifen zwischen der Bärenschanzstraße und der Fürther Straße bei Kraftfahrern. Da stehen auch mal gleich zwei Kraftfahrzeuge dem Radfahrer im Weg.

Virnsberger Straße, blockiert in beiden Richtungen

Gleich links und rechts stehen hier die Lastkraftwagen in der Virnsberger Straße, in beiden Richtungen sind die Fahrradstreifen blockiert. Radfahrer müssen entweder ihr Fahrzeug schieben oder sich in den motorisierten und schnellen Berufsverkehr einfädeln.

Ziegelsteinstraße, nach dem Ende des Parkstreifens Richtung Innenstadt

Der Fahrer dieses Pkw stellt sich auf Sperrfläche und Fahrradstreifen. Radfahrer müssen in den häufig sehr schnellen Kfz-Verkehr wechseln. Dieser motorisierte Verkehr wird dort auch noch durch die  Geräusche der zwar vergossenen, aber noch vorhandenen Straßenbahnschienen abgelenkt.

Peter-Henlein-Straße, an der Pillenreuther Straße

Der Radstreifen soll die sichere Einfahrt in die Peter-Henlein-Straße, Richtung Hummelsteiner Weg, ermöglichen. Der dunkle Pkw blockiert die Spur, ein Radfahrer muss über die Aufstellfläche vor der Ampel für den entgegenkommenden Kfz-Verkehr fahren.

Archivstraße, wenige Meter vor dem Friedrich-Ebert-Platz

Viele Lichter und dichter Verkehr, leicht kann hier ein Radfahrer übersehen werden. Da hilft dem Radfaher auch eine korrekte Beleuchtung nicht viel. Durch das Auto auf dem Radstreifen wird es gefährlich.

Rollnerstraße, Richtung Norden, kurz vor dem Nordring

Gleich zwei Pkw, davon einer auch verkehrt herum, zwingen Radfahrer auf die Spur für Kraftfahrzeuge zu wechseln. Im Hintergrund sieht man schon die Kreuzung mit dem Nordring.

Momsenstraße, in Höhe des Leipziger Platzes

Auf Radweg und Sperrflächen stehen Transporter und Pkw. Sie blockieren die Spur, die den Radfahrern das sichere Einfahren in die Straße ermöglichen soll.

Einfahrt zum Tunnel unter dem Nordwestring in Richtung Wetzendorf

Der Kombi behindert die Einfahrt in den Tunnel Richtung Wetzendorf. Radfahrer und auch Fußgänger bewegen sich hier in beiden Richtungen.

Brückenstraße, auf Höhe der Desi

Ein einzelner Radfahrer kann hier noch vorsichtig vorbeifahren. Eltern mit Kindern im Fahrradanhänger haben auf der Brückenstraße aber kaum eine Chance, wenn ein Pkw den Weg so versperrt.

Allersberger Straße, gegenüber der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche

Der Radweg entlang der Allersberger Straße ist Richtung Innenstadt sehr schmal, er wird auch gerne von Lieferanten versperrt. Ein Radfahrer müsste hier absteigen und schieben oder auf die Straße wechseln.

Bahnhofsplatz, zwischen Gleisbühlstraße und Allersberger Straße

Vor der Post, ungefähr dort wo der Rundbau beginnt, werden die vorhandenen Parkbuchten gerne auf den Radweg und auch auf den Gehweg verlängert.

Allersberger Straße, kurz vor der Eisenbahnunterführung

Der Lkw versperrt den Radweg und gleichzeitig auch die Sicht auf die Ampel, an der von rechts eine große Einfallstraße Richtung Innenstadt mündet.

Ziegelsteinstraße, kurz vor der Kreuzung mit dem Bierweg

In den rechts abbiegenden Automobilverkehr, der sich möglicherweise schon auf die Ampel konzentriert, muss ein Radfahrer an dieser Stelle wechseln.

Am Stadtpark, gesehen von der Maxfeldstraße

Der Pkw versperrt nicht nur die sichere Auffahrt auf den Radweg entlang des Stadtparks, der Pkw parkt auch in einer Kurve.

Bahnhofsplatz, am Westausgang des Nürnberger Hauptbahnhofs

Transporter und Anhänger blockierten Rad- und Gehweg zwischen der Eilgutstraße und dem Frauentorgraben. Nur der schmale Streifen zwischen Transporter und Straße blieb für den wichtigen Zwei-Richtungs-Radweg zwischen Innenstadt und Südstadt. Der Fahrer des Transporters telefonierte bei eingeschalteter Warnblinkanlage mindestens 10 min mit dem Handy. Auf den Hinweis des Fotografens, dass er eine gefährliche Situation schaffe, antwortete der Fahrer: "Ich habe keinen anderen Parkplatz gefunden."

Sigmundstraße, zwischen Leyher Straße und Rauhäckerstraße

Gleich zwei Personenkraftwagen stehen auf dem Radweg entlang der Sigmundstraße Richtung Norden. Radfahrer müssen über den Bordstein auf die vielbefahrene Straße fahren oder auf dem Gehweg schieben.

Virnsberger Straße, ganz dicht an der Grenze zu Fürth

Zur Hauptverkehrszeit am Morgen blockiert ein Lkw den Radstreifen. Radfahrer müssen ihr Rad entweder über den Gehweg schieben oder in den dichten Berufsverkehr wechseln.

Kressengartenstraße, direkt neben dem Wöhrder See

Den Norikus hatte der Lkw-Fahrer wohl fest im Blick. Die Verkehrsregeln nicht ganz.

Kontumazgarten, Radweg vor der Klinik?

Beliebt ist der Radweg vor der Klinik am Kontumazgarten – leider nicht nur bei Radfahrern und Radfahrerinnen. Durch alle Jahre, durch alle Jahreszeiten wird hier gerne der Radweg blockiert.

Virnsberger Straße, vor privaten Kliniken

Während der Fotograf dieses Bild aufnahm, hielt schon der nächste Lieferwagen hinter ihm. Der Radfahrstreifen stört die Fahrer nicht.

Wallensteinstraße, zwischen Rothenburger Straße und Ring

Irgenwie scheint der Radfahrstreifen falsch verstanden zu werden. Auch ohne Halteverbot sind Halten und Parken für Automobile hier verboten. Aber welchen Kfz-Fahrer stört es?

Rothenburger Straße, zwischen Holzerschuhstraße und Fuggerstraße

Neues Haus, aber kein Platz für Lieferanten, Handwerker und Besucher. Es wird jederzeit der Radstreifen als Parkplatz gentuzt. Parken und auf schon das Halten ist hier für alle anderen Verkehrsteilnehmer verboten.

Schlossstraße, und schon wieder ein blaues Auto

Immer wieder gern genutzt, die Radstreifen in der Schlossstraße.

Eilgutstraße, mit direktem Blick auf den Hauptbahnhof

Schreiend gelb und genauso schreiend falsch: Auch quietsch gelbe Autos dürfen nicht auf Radwegen parken.

Pfälzer Straße, Auffahrt zur Siemensbrücke, Richtung Gibitzenhofstraße

Auch dieser Radstreifen ist bei Autofahrern beliebt. Unklar, weshalb das Automobil dort steht. Der Weg bis zum Discounter, zu den Eingängen des großen Konzerns ist für müde Autofahrer eigentlich zu weit. Da gibt es bessere Plätze zum Falschparken.

Marienbergstraße, kein Platz für Radfahrer

Auf an der Marienbergstraße freuen sich die Arbeiter über genügend Platz, für Radfahrer gibt's kein sicheres Durchkommen.

Schlossstraße, hier dürfen Radfahrer gegen die Einbahnstraße fahren

Zur Sicherheit befinden sich diese Streifen in der Schlossstraße – für Radfahrer, nicht für Autofahrer.

Rollnerstraße, auf dem Zwei-Richtungs-Radweg

Viel Platz auf der Rollnerstraße, denkt sich vielleicht auch der Autofahrer.

Stadtpark, ein beschrankter Radweg

Eine „Schranke” versperrt den Weg für Radfahrer durch den Stadtpark.

Tafelfeldstraße, Kreuzung mit der Landgrabenstraße

Gern als Verfügungsfläche genommen wird die Durchfahrt an der Tafeldstraße. Mag es fehlende Sonne oder fehlendes Geld sein, der kurze Weg vom und zum parkenden Auto lockt.

Karl-Bröger-Straße, Durchfahrt zum Karl-Bröger-Tunnel

Der Platz vor der Durchfahrt für Radfahrer zum und vom Karl-Bröger-Tunnel in die Karl-Bröger-Straße wird häufig als Parkplatz genutzt. Stört ja keinen Autofahrer.

Baaderstraße, Nähe Hainstraße

Regelmäßig nutzt dieser Parker den Radstreifen, gern auch mal 48 Stunden. Darauf angesprochen, kontert er, er habe das Schild nicht gesehen.

Sigmundstraße, zwischen Leyher Straße und Rauhäckerstraße

Am 5.9.2013 abends parkte der Lkw schon dort, am 6.9.2013 noch immer. Ein Stückchen weiter stehen gleich mehrere Blechkisten auf dem Radweg.

Sulzbacher Straße, Nähe Ostbahnhof

„Das ist ja das Größe,” das denkt sich sicherlich auch jeder Radfahrer und jede Radfahrerin: Absteigen oder auf die Straße wechseln, denn der Radweg ist blockiert. Möbel müssen schnell ausgeliefert werden, auch wenn es für Radfahrern und Radfahrerinnen unsicher wird.

Welserstraße, Radfahrstreifen an einer Hauptverkehrsstraße

Hohe Verkehrsdichte, da ist es schon recht praktisch, den Radfahrstreifen als Parkplatz für die Paketauslieferung zu nutzen.

Frauentorgraben, Zwei-Richtungs-Radweg, am Kartäusertor

Sehr eng geht es hier zu. Fußgänger von rechts, Radfahrer in zwei Richtungen und dazu noch zwei Fußgängerüberwege mit Ampeln über den Frauentorgraben. Ob sich der Stromer verirrt hat?

Labenwolfstraße, Radroute mit übergeordneter Bedeutung

Auf einer Radroute von übergeordneter Bedeutung parkt dieses blaue Kfz.

Diese Radroute verbindet den Altstadtring mit den nördlichen Stadtteilen.

Willstraße, neben den Arkaden wird gerne geparkt

Unschwer zu erkennen, dass der markierte Radweg, genauer der Schutzstreifen, gerne als Parkstreifen genutzt wird.

Sulzbacher Straße, Dauerparker auf zwei Rädern

Der Roller wurde am 7. August 2013 um 7 Uhr, um 12 Uhr, um 13:30 Uhr und um 15 Uhr auf dem Radweg parkend gesehen. Er versperrt den Radweg, der in der Sulzbacher Straße auf die Bayreuther Straße führt, und damit den Radweg, der in die Innenstadt führt.

Rollnerstraße, kurz vor dem Vestnertorgraben

Ein wuchtiges Hindernis versperrt den Radweg in der Rollnerstraße.

Sicherlich ist Platz vorhanden, aber der ist an dieser Stelle eindeutig nicht für Pkw gedacht, egal wie weit der Weg in die Stadt war.

Ulmenstraße, Radweg = Baustelle und Parkplatz

Die Ulmenstraße ist trotz ihrer Enge als benutzungspflichtiger Radweg ausgewiesen.

Auf der Fahrt dort entlang muss der Radfahrer parkenden Pkw oder auch Baustellen ausweichen. Der sowieso schon enge Weg wird noch schmaler und gefährlicher.

Die Bilder sind auf der Ulmenstraße in der Nähe der Markgrafenstraße aufgenommen.

Pillenreuther Straße, kurz vor der Frankenstraße

Kurz vor der Frankenstraße wird der Radstreifen auf der Fahrbahn gerne angenommen, von Autofahrern und Autofahrerinnen, als Kurzzeit-Parkplatz.

Allerberger Straße, Mißverständnis "Ladezone"

In der Allersbergerstraße sind viele Geschäfte. Der Radstreifen wird gerne für das Be- und Entladen von Lkw und Kombis genutzt. Radfahrer und Radfahrerin müssen dann in den fließenden, schnell fließenden motorisierten Verkehr wechseln.

Peter-Henlein-Straße, gegenüber der Hummelsteiner Schule

Radfahrer und Radfahrerinnen sollen an dieser Stelle sicher aus der Einbahnstraße hinaus fahren können.

Doch der Schutzbereich für den Fahrradfahrer wird gerne als Parkplatz genutzt.

Eilgutstraße, ganz nah am Hauptbahnhof

Ganz neu und eine gute Lösung für Radfahrer und Radfahrerinnen. Leider aber hier durch einen großen Lkw versperrt.

Deutschherrnstraße, schnell mal geparkt

Der Radweg geht an der Baustelle vorbei weiter. Problem ist nur, dass ein großer Pkw den Raum der Fahrräder einnimmt. Wenn, wie hier, das Parken auf der Straße verboten ist, wird einfach der Radweg genommen.

Hintergründe der Aktion

Zugeparkte Radwege stellen nicht nur ein Hindernis für Radfahrer dar, sondern beeinträchtigen auch die Verkehrssicherheit, wenn man dazu gezwungen wird, auf die Fahrbahn oder den Gehweg auszuweichen.

Mit dieser Seite wollen wir anhand von Fotos dokumentieren, wo es im Straßennetz zu solchen Gefahren und Einschränkungen kommt. An bestimmten Stellen gibt es Wiederholungstäter oder Häufungen, die jetzt dokumentiert werden. Das kann für die Verkehrspolizei eine Hilfe für zukünftige Kontrollen sein.

Zugleich wollen wir in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein schaffen, dass Parken auf Radwegen kein Kavaliersdelikt ist. Hierzu werden wir uns zu gegebener Zeit an die Medien wenden.

Und so ganz nebenbei ist das auch eine Möglichkeit, anonym seinen Ärger über Radwegparker loszuwerden.

Was kann man gegen Radwegparker tun?

Man kann die örtlich zuständige Polizeiinspektion informieren. Ob eine Streifenwagenbesatzung zum Falschparker hinfahren kann, hängt aber von der aktuellen Lage ab. Und da gibt es aus Sicht der Polizei meist wichtigere Aufgaben.

Alternativ kann jeder Bürger verbotswidriges Verhalten bei der örtlich zuständigen Polizeiinspektion anzeigen. In diesem Fall muss er sich jedoch auch als Zeuge zur Verfügung stellen. Und wer möchte schon, dass dem Beschuldigten bekannt wird, wer ihn angezeigt hat?

Einen Radwegparker anzeigen

Neben dem Veröffentlichen eines Fotos wollen einige Einsender auch eine Anzeige erstatten. Doch wie muss man dabei vorgehen? Diese Frage haben wir uns von der Polizei erläutern lassen.

Der Anzeigeweg
Telefonisch ist eine Anzeige so gut wie nicht möglich. Die Polizei kann die Identität des Anrufers nicht zweifelsfrei feststellen. Anrufe bei Parkverstößen werden von der Polizei daher als Beschwerde oder Hinweis betrachtet. Sofern eine Polizeistreife Zeit hat, fährt sie hin und prüft die Lage vor Ort.

Per E-Mail kann man eine Anzeige erstatten, jedoch muss der E-Mail-Schreiber seine Postadresse angeben, am besten auch seine Telefonnummer, damit die Polizei unkompliziert nachfragen kann.

Ein Brief, der die Absenderadresse enthält, ist ebenfalls eine Möglichkeit für jeden, der eine Anzeige erstatten möchte. Dem Brief können auch ausgedruckte Fotos beigelegt werden.

Persönlich zu einer Polizeidienststelle zu fahren, ist eine weitere Option. Hier stellt ein Beamter sofort die Identität des Zeugen fest, schreibt die Anzeige in den Computer und druckt sie aus. Die Aussage muss der Zeuge dann unterschreiben. Mit rund 15 bis 20 Minuten plus Wartezeit ist bei der persönlich vorgetragenen Anzeige zu rechnen.

Die Polizei bevorzugt den Brief und das persönliche Erscheinen auf der Wache. Fehlt etwas, ruft die Polizei an und fragt nach.

Die Beweise
Der Zeuge, also der, der die Anzeige erstattet, sollte schildern können, was passiert ist, wo und wann es passiert ist, und wer es getan hat.

Beim „Wer“ ist sicherlich das Kfz-Kennzeichen das Wichtigste. Die Polizei fragt aber auch nach Marke, Typ und Farbe des Pkw. Unvermeidlich sind auch die Fragen, ob der Zeuge den Fahrer gesehen hat und wie der Fahrer aussah.

Das „Wann“ lässt sich sicherlich mit einer Uhrzeit bestimmen. Ein längerer Zeitraum wird im Allgemeinen bei einem Parkverstoß schwerer gewichtet.

Das „Wo“ darf nicht nur den Straßennamen enthalten, der genaue Ort sollte beschrieben sein. Beispiele dafür sind, zwischen welchen Querstraßen der Verstoß stattgefunden hat, oder „vor Hausnummer 17“, „zwischen Malergeschäft Meier und Gaststätte zum Turm“. Natürlich ist die Angabe der Fahrtrichtung oder der Straßenseite notwendig.

Wichtig ist auch, die Situation zu beschreiben: Herrschte dichter Verkehr oder kam nur ab und zu ein Auto? Die Polizei benötigt solche Informationen, um einzuschätzen, ob eine Verkehrsbehinderung oder gar eine Gefährdung vorlag.

Mehr Informationen benötigen Polizei und Gerichte nicht. Wenn ein Zeuge glaubhaft einen Verkehrsverstoß beschreiben kann, ist das ausreichend. Weitere Zeugen, die bei der Polizei benannt werden, sind immer hilfreich. Unterstützen kann auch ein ausgedrucktes Foto, Datenträger möchte die Polizei nicht haben.

Ein Foto oder auch ein Video von einer Helmkamera muss unverändert sein. Hier kann es ein Dilemma zwischen dem Verkehrsverstoß und dem Datenschutz geben, wenn Unbeteiligte zu sehen sind. Am ehesten wird die Polizei ein Foto akzeptieren, das so aufgenommen wurde, dass kein Unbeteiligter zu sehen ist.

Der Zeuge und seine Personalien
Der, der die Anzeige erstattet, ist ein Zeuge. Wird dem Angezeigten die Verwarnung mit der Strafe zugestellt, wird zunächst nur der Name des Zeugen genannt.
Widerspricht der Angezeigte der Strafe, kann sein Rechtsanwalt die Akten einsehen und sieht dann auch die Anschrift und vielleicht weitere Daten des Zeugen. Kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, wird der Zeuge vom Gericht geladen und muss persönlich erscheinen.

Erhält ein Zeuge eine Antwort?
Nein! Ein Zeuge wird nicht über das Ergebnis seiner Anzeige informiert. Dabei ist es egal, ob es eine Strafe gibt oder nicht. Nur bei einer Gerichtsverhandlung wird ein Zeuge etwas erfahren können.

© ADFC Nürnberg 2018