Neuer Stadtteil Hasenbuck-Süd doch nicht so fahrradfreundlich?

30.01.2019

Der ADFC ist alarmiert: Der neue Stadtteil Hasenbuck-Süd wird keineswegs so Fahrrad-freundlich geplant, wie von der Verwaltungsspitze öffentlich propagiert. Damit wird nicht nur eine seltene Chance vertan, sondern auch das Ziel gefährdet, die Verkehrsbelastung durch das neue Stadtviertel auf den umliegenden Straßen erträglich zu gestalten.

Offiziell soll der neue Stadtteil Hasenbuck-Süd ein „autoarmer Stadtteil“ werden, so berichten auch jüngst erst wieder die Nürnberger Nachrichten. Dazu sollen u. a. auch „attraktive Fuß- und Radwege“ gehören. Von einer Erschließung durch „eigenständige kreuzungsfreie“ Radwege war anfangs die Rede. Auch der ADFC hatte dies 2016 in einer ersten Stellungnahme ausdrücklich begrüßt. In den konkreten Planungen, die bis vor kurzem im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplan auslagen, war davon aber nicht mehr viel übrig geblieben.

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Aktualisierung 11.02.2019:
Auf unsere Pressemitteilung hat die Stadt Nürnberg reagiert und in einem Bericht der Nürnberger Nachrichten am 11.02.2019 ihre Sichtweise dargestellt. Unter anderem wird behauptet, dass einige unserer Argumente „schlichtweg falsch“ seien. Wir veröffentlichen deshalb hier an dieser Stelle eine aktuell angefertigte Zusammenstellung, in der wir unsere Aussagen belegen. Die Feststellungen, die wir getroffen haben, sind also keineswegs aus der Luft gegriffen, sondern basieren auf den Unterlagen zum betreffenden Bebauungsplanverfahren.

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